Evangelische Kirche Dabringhausen

13 Gesangsschüler bestehen Feuertaufe

Diese Schüler von Petra Weber traten in der Dabringhausener Kirche auf (v.l.): Steffi Herbert, Ursula März, Rici Kuhn, Sabine Grässer-Ritter, Manuela Ludwig, Ariane Huss, Deborah Weber, Martin Usleber, Tina Kuhn, Doris Forst, Gerhard Nauroth, Ulrike Held-Bielzer, Corinna Schober.
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Diese Schüler von Petra Weber traten in der Dabringhausener Kirche auf (v.l.): Steffi Herbert, Ursula März, Rici Kuhn, Sabine Grässer-Ritter, Manuela Ludwig, Ariane Huss, Deborah Weber, Martin Usleber, Tina Kuhn, Doris Forst, Gerhard Nauroth, Ulrike Held-Bielzer, Corinna Schober.

In der Kirche wurde dem Publikum ein Vorsingen geboten.

Wermelskirchen. „Hebe deine Augen auf zu den Bergen, von denen dir Hilfe kommt“ – zart und federleicht schwebte dieses Terzett (Felix Mendelssohn-Bartholdy) durch den Raum der evangelischen Kirche in Dabringhausen. Drei Sängerinnen eröffneten von der Empore aus das jährliche Vorsingen der Gesangsklasse von Petra Weber. Die zahlreich erschienen Besucher wurden still. Nichts wollte man verpassen. Weder Ton noch Text.

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe“: Mit diesem Zitat aus dem 1. Korintherbrief begrüßte Petra Weber die Besucher. Lieder mit geistlichem Hintergrund gab es auch in den vergangenen Jahren beim Vorsingen. Dieses Mal sollte der Schwerpunkt ganz auf der Hoffnung liegen. „Hoffnungslieder“ in einer Zeit voller Krisen. Wenn Vertrautes im Leben wegbricht. Wenn die Zukunft nur noch dunkel erscheint. „Wir sollen den Blick von unserer kleinen Welt hinauf zu den Bergen richten“, sagte Weber.

Die Gesangslehrerin machte darauf aufmerksam, dass kein Konzert geboten wird. „Es geht um ein Vorsingen“, betonte sie. „Jeder singt mit. Ganz gleich, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, ob jung oder alt, ob ängstlich oder sicher.“ Neben der stimmlichen Ausbildung müsse auch der Umgang mit Nervosität erlernt werden. Denn jede Emotionalität beeinflusse das Instrument Stimme, schnüre die Kehle buchstäblich zu. Darum bat die Gesangspädagogin das Publikum, wohlwollend zu bleiben, auch wenn Fehler passieren sollten.

Um Wohlwollen musste sich das Publikum nicht allzu sehr bemühen. Denn jeder Vortrag bezauberte auf seine eigene Art. Ruhig, getragen, begeistert oder temperamentvoll. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger am E-Piano von Benjamin März.

Ukrainische Witwe war mit ihrem Sohn dabei

Deutsch verstand sie noch nicht, wohl aber Englisch: Eine junge Witwe aus der Ukraine war mit ihrem zwölfjährigen Sohn dabei. Zutiefst gerührt und dankbar. Sie hat alles verloren: den Ehemann, das Zuhause, Verwandte – das ganze normale Leben. Was ihr bleibt, ist tatsächlich nur noch Hoffnung.

Alleine vor einem größeren Publikum zu singen – das ist nicht unbedingt einfach. Und doch haben sich elf Gesangschülerinnen und zwei -schüler nach vorne gewagt. Ihnen ging es nicht nur darum, das Auftreten zu üben. Oder Erlerntes zu Gehör zu bringen. Vor allem wollten sie eines: Durch Lieder Hoffnung bringen.

Wer Interesse am Gesangsunterricht hat, kann Petra Weber kontaktieren: Tel. (0 21 93) 53 38 64 oder per E-Mail: e.weber11@gmail.com

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