Mein Blick auf die Woche

L 101: Manchmal geht es besser als erwartet

nn
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anja.siebel@rga.de

Der Missmut und die Kritik waren groß und laut, als die Arbeiten an der L101 zwischen Dabringhausen und Wermelskirchen sowie Dhünn und Hückeswagen begannen.

Zu wenig hätte der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW, der die Arbeiten federführend betreut, informiert und sich um die Probleme Einzelner gekümmert, hieß es. Die Kritik war zum Teil berechtigt. Denn es ging nicht um die Befindlichkeiten jammernder Privatpersonen, die nun Umwege in Kauf nehmen mussten, sondern zum Teil um Existenzen von Kleinunternehmen und sogar um die Feuerwehr, die sich in ihrer notwendigen Vorbereitung auf die Baustelle an der Hauptverkehrsader ins und aus dem „Dorf“ ebenfalls nicht wirklich gut informiert und betreut sah.

Düstere Bilder wurden gezeichnet, vor allem auch, nachdem zu Anfang der Bauarbeiten ab Anfang Juli für Außenstehende erst einmal wenig sichtbar war, was denn dort eigentlich passierte. Die Baufirma beschäftigte sich zunächst mit Rand-Arbeiten, und die waren für die meisten nicht wirklich ersichtlich. Also erschien es dem einen oder anderen so, als wäre die Fahrbahn völlig umsonst gesperrt. Das schürte natürlich Unmut. Als dann auch noch das Gerücht kursierte, die Baufirma würde zwischenzeitlich Urlaub machen, war es mit der Stimmung in und um Dabringhausen völlig dahin.

Aber falsch geunkt. Diesmal war die Aufregung tatsächlich umsonst. Die Baufirma hat nicht geurlaubt, sondern gearbeitet - und das ordentlich, denn ab Montag ist die Strecke zwischen Stumpf und Sonne wieder befahrbar. Dann sollen laut Landesbetrieb die Arbeiten zwischen Sonne und Habenichts starten. Die werden indes nicht so viele Pendler tangieren, denn die Dabringhauser können jetzt wieder durch Finkenholl nach Wermelskirchen gelangen und müssen keine größeren Umwege mehr in Kauf nehmen.

Manchmal, das zeigt dieses Beispiel wohl, geht es besser als erwartet. Und große Befürchtungen treten am Ende gar nicht erst ein. Gleichwohl wäre es gerade bei einer solch wichtigen Verkehrsanbindung wie der L101 schön gewesen, wären direkt Betroffene zeitiger und transparenter über Auswirkungen und Konsequenzen informiert worden. Vielleicht hätte man so die eine oder andere Sorge schon nehmen können. Auch der Umgang mit den Anwohnern in Vorder- und Hinterhufe sowie Hoffnung, die mit einem Mal von der Busverbindung abgeschnitten waren, war fragwürdig. Es geht also noch ein bisschen besser. Wenn auch am Ende alles nochmal einigermaßen gut gegangen ist.

TOP Vorfreude auf die Kirmes steigt.

FLOP Betrüger sind am Telefon aktiv.

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