Zwei Abende mit einer enormen Bandbreite

Jeder Absolvent hat ein eigenes Stück kreiert, am Montag und Dienstag sind alle zu hören und zu sehen. Foto: Michael Schütz
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Jeder Absolvent hat ein eigenes Stück kreiert, am Montag und Dienstag sind alle zu hören und zu sehen.

Akademie-Absolventen sammeln für den guten Zweck

Von Sabine Naber

Ein spannendes, abwechslungsreiches Theatererlebnis mit Musik, Tanz und Texten erwartet das Publikum am Montag- und Dienstagabend im Teo Otto Theater.

Aus Berlin und München, Heidelberg oder Köln kommen die Absolventinnen und Absolventen, die jetzt ihre Qualifizierung im Bereich Elementare Musik- und Bewegungspädagogik an der Akademie der Kulturellen Bildung erreicht haben und ihr Abschlussprogramm „vonwegenbewegen - musikerleben“ präsentieren. Jeder der zehn hat ein individuelles Stück entwickelt. Auf der Bühne des Theaters konnte am Wochenende mit professioneller Unterstützung des Theaterteams geprobt werden.

„Mensch, Mann“, heißt es da beispielsweise bei Sven Tjaben, der von zwei Freunden erzählt, die plötzlich entgegengesetzte Wege einschlagen. Ein szenisches Stück, das von Mandolinen- und Gitarrenmusik begleitet wird. Krasimira Kostova freut sich, etwas von ihrer Heimat vermitteln zu können und die Zuhörenden mit den bulgarischen, ungeraden 7/8-Rhythmen vertraut zu machen. In einer Kombination aus Film- und Fotoeindrücken, Liveperformance mit Cello, Gesang und modernem Tanz. Mit leidenschaftlich gesungenen und gespielten Songs wird Patrick Rose vom Leben in seinem Kölner Heimatviertel erzählen. Vom Alltag auf den Straßen, unter den Laternen. Vom Suchen, Finden und Verlieren.

Vor Ort wird für Spenden gesammelt

„Wir sind an beiden Tagen jeweils zehn Stunden hier. Es geht um Licht und Ton, die tänzerischen Einlagen und die gesamte Organisation eines solchen Theaterabends“, fasst es Herbert Fiedler, Leiter des Fachbereichs Musik an der Akademie zusammen. Es sei lohnend, beide Theaterabende zu besuchen, denn am Montag werden die fünf ersten, jeweils rund 20 Minuten dauernden Stücke präsentiert, am Dienstag die fünf weiteren. „Eine riesige Spannbreite können die Zuhörenden erleben“, ist sich Fiedler sicher.

„Bisher waren die Akademie und das Theater noch gar nicht so richtig in Kontakt. Ich finde es super, dass sich das jetzt ändert“, freut sich Theaterleiter Sven Graf über den Anstoß zur Kooperation. Beide Institutionen seien in der Stadt verwurzelt und würden überregional ausstrahlen. „Ich hoffe, dass solche Abende auch der Stadt guttun“, sagt Fiedler.

Die Abende sind Benefizveranstaltungen für die Flutopfer. Vor Ort werden Spenden eingesammelt. Los geht es an beiden Tagen jeweils um 19.30 Uhr.

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