Medizin

Zentrum für Magen und Darm erfüllt höchste Standards

Im Eingangsbereich seines neuen „Magen Darm Zentrums“ im Ärztezentrum Süd: Gastroenterologe Dr. Eric Jörgensen (2. v.l.) mit einigen Mitarbeitern des Team - (von links) Vanessa Dasco, Rosa Roldan, Andrea Martens, Dr. Denis Knirel, Ana Almeida und Heike Birkenfeld. Foto: Roland Keusch
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Im Eingangsbereich seines neuen „Magen Darm Zentrums“ im Ärztezentrum Süd: Gastroenterologe Dr. Eric Jörgensen (2. v.l.) mit einigen Mitarbeitern des Team - (von links) Vanessa Dasco, Rosa Roldan, Andrea Martens, Dr. Denis Knirel, Ana Almeida und Heike Birkenfeld.

Dr. Eric Jörgensen ist in der Rosenhügeler Straße umgezogen. Magen-Darm-Praxis wurde noch verbessert.

Von Andreas Weber

Auf 400 Quadratmeter hat Dr. Eric Jörgensen im Ärztezentrum Süd sein „Magen-Darm-Zentrum Remscheid“ (MDZ) eröffnet. Nach einem hausinternen Standortwechsel setzt der 48-jährige Gastroenterologe und Hepatologe mit nur einem halben Jahr Planung und Umbau ein Signal. „Den Zeitplan für die Kernsanierung haben viele für sehr ambitioniert gehalten, aber es hat geklappt“, freut sich Jörgensen.

Nach elf Jahren in dem Ärztehaus an der Rosenhügeler Straße trennte er sich von seinem Partner, ging eigene Wege und nutzte den Schnitt, richtig zu investieren. Optik spielt dabei eine Rolle. Der Patient begegnet dem innenarchitektonischen Pfiff gleich beim Eintreten.

Die in Weißtönen gehaltene Praxis besitzt einen weitläufigen Eingangsbereich, der zum Hingucken animiert. Hinter der Rezeption befindet sich ein komplett verglaster Raum, der dem 14-köpfigen Team als „Backoffice“ dient und den Wartebereich in zwei Hälften teilt.

Wenn Jörgensen gefragt wird, was ihn nach dem Umzug persönlich am meisten gefällt, zeigt er nach draußen. Ging früher sein Blick auf die Bismarckstraße, schweifen nun die Augen über einen Parkplatz hinweg in die Ferne auf das Panorama von Alt-Remscheid. Deutlich ruhiger ist es obendrein.

Als Schritt nach vorn sieht Jörgensen vor allem die medizinische Optimierung. Der in Montreal geborene und in Deutschland aufgewachsene Mediziner hat viel in Technik investiert. „Mit unserer Ausrüstung befinden wir uns nun auf allerhöchstem Niveau.“ Messlatte, so Jörgensen, sind die höchsten Hygiene- und Qualitätsstandards. Schwerpunkte seiner Praxis, die Kassen- wie Privatpatienten betreut, sind Ultraschalluntersuchungen mit und ohne Kontrastmittel, Fibroscan der Leber, diagnostische wie therapeutische Organpunktionen und vor allem die Endoskopie.

Im MDZ gibt es über 7000 Untersuchungen im Jahr

Als Alternative zur herkömmlichen Darmspiegelung mit einem Schlauch, die bei jedem Menschen ab 55 Jahren zur Krebsfrüherkennung dringend angeraten wird, bietet Jörgensen die Kapselkoloskopie an. Diese Untersuchung, bei der eine längliche Tablette geschluckt und auf natürlichem Wege ausgeschieden wird, gilt als völlig schmerzfrei; Betäubungsspritzen entfallen. Vorsorge kann Leben retten. Darmkrebs ist der zweithäufigste Tumor bei Frauen und Männern. „Beschwerden treten bei dieser Krebserkrankung sehr spät auf“, heißt es auf der Homepage des MDZ. Jeder 20. Deutsche erkrankt in seinem Leben an Darmkrebs. Jedes Jahr ereilt 57 000 Deutsche die Diagnose; 30.000 sterben jährlich daran.

„Wird der Tumor früh genug entdeckt, können neun von zehn Fällen geheilt werden“, zitiert der Gastroenterologe eine Hoffnung machende Statistik. Zwischen 7000 und 8000 Untersuchungen nimmt das „Magen Darm Zentrum Remscheid“ pro Jahr vor.

Die Praxis, in der Jörgensen von Dr. Denis Knirel unterstützt wird, hat nach dem Umzug personell keine Einbußen erlebt: „Das komplette Team ist mitgegangen.“ Eric Jörgensen stellt nicht zuletzt deshalb zufrieden fest: „Wir sind am Punkt, wo alle Arbeitsabläufe optimiert sind.“ Barrierefrei sind die Räume des MDZ im 1. Obergeschoss obendrein.

Die Vielfalt der Multikulti-Stadt Remscheid bildet auch das Praxisteam ab. Sprachbarrieren im Gespräch mit Patienten wird es nicht geben. Mitarbeiterinnen sprechen Türkisch, Portugiesisch und Spanisch. Dr. Knirel bringt Russisch ein. Medizin hat er erst in Moskau, danach an der Uni Köln studiert. Seit 1995 lebt Knirel in Deutschland.

Zur Vielfalt trägt auch der Chef bei. Der Vater von Dr. Eric Jörgensen ist Däne, die Mutter Deutsche. Die ersten vier Jahre seines Lebens verbrachte er in Kanada und gelangte über die Schweiz nach Deutschland. Jörgensen, der in Köln wohnt und dreifacher Familienvater ist, studierte in Gießen, bevor ihn Stationen an Krankenhäusern in Düsseldorf, Wuppertal und Köln sowie ein einjähriges Stipendium am Bundesforschungsinstitut für Viruserkrankungen in Tübingen 2005 nach Remscheid als niedergelassener Facharzt führten. 

MAGEN-DARM-ZENTRUM

MDZ Zum Jahresbeginn hat Dr. Eric Jörgensen mit seinem Kollegen Dr. Denis Knirel den Neustart im Ärztezentrum Süd im Haus Rosenhügeler Straße 2 unternommen. Die Praxis der Fachärzte für Innere Medizin – Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie – ist erreichbar unter Tel. 890 1050, der E-Mail: info@mdz-remscheid.de. Die Homepage ist die „mdz-remscheid.de“.

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