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Zahl der Schüler in Willkommensklassen steigt

Thomas Neuhaus ist Sozialdezernent. Foto: Roland Keusch
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Thomas Neuhaus ist Sozialdezernent.
  • Melissa Wienzek
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Aktuell sind acht Schülerinnen und Schüler in Willkommensklassen für Flüchtlinge untergebracht.

Fast täglich kommen neue hinzu - unter anderem an der GHS Hackenberg. Das erklärt Sozialdezernent Thomas Neuhaus auf RGA-Nachfrage. In einer Willkommensklasse lernen Flüchtlingskinder, derzeit vor allem aus der Ukraine, erste deutsche Wörter. Ist ein gewisses Niveau erreicht, geht es in die Regelschulklasse.

Denn es herrscht Schulpflicht. „Schon wenige Tage nach dem Kriegsausbruch hatten wir eine erste Aufnahme in einer Schule“, betont Neuhaus. Das Kommunale Integrationszentrum und die Schulrätin arbeiteten derzeit an der Kapazitätsfrage. Neuhaus ist sich sicher: „Es wird alle Schulen betreffen.“ Zudem prüfe die Stadtverwaltung gerade eine Überbelegung von Kitas, bespreche mit Partnern Brückenprojekte, die neben der Kita in Multifunktionsräumen stattfinden könnten, und erarbeite mit Trägern Ferienangebote. „Wir versuchen alles, was möglich ist, und bauen die Kapazitäten aus.“ Das gelte auch für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Der bisherige Raumbedarf reiche für sie nicht aus. Die Stadt habe aber bereits mit einem Träger ein Haus identifiziert.

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