Er würde gerne mit dem Papst tauschen

Burhan Türken. Foto: P. Klohs
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Burhan Türken. Foto: P. Klohs

Burhan Türken beantwortet die RGA-Fragen

-pek- Burhan Türken wurde vor 28 Jahren in Köln geboren und lebt seit 20 Jahren in Remscheid. Er hat Wirtschafts- und Politikwissenschaften studiert und arbeitet im kommunalen Jobcenter in Solingen als Sachbearbeiter für Digitalisierung. Seit 2015 ist er Mitglied der SPD. Er ist Vorsitzender der Jusos in Remscheid.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Burhan Türken: Auf den Zusammenhalt der Menschen. Remscheid ist zwar eine Großstadt, aber die Menschen hier passen aufeinander auf und sind sehr zuversichtlich.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Türken: Ach, es gibt so vieles. Es gibt zum Beispiel ein türkisches Gericht, das Pogça heißt. Das ist eine mit Petersilie und Weißkäse gefüllte Teigtasche. Ansonsten geht Lasagne immer.

Was können Sie besser als andere Menschen?

Türken: Ich kann sehr gut Menschen zusammenbringen. Auch solche, die Streit miteinander haben. Das ist wohl die größte Stärke, die ich habe.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Türken: Ich bin so gar nicht der Konzert-Typ. Ich bin meist auf vielen Kulturveranstaltungen, die klein und vor Ort sind, aber Konzerte... Nein.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Türken: Mit dem Papst. Als Muslim wäre es interessant, seine Gedankengänge zu verstehen, zu erfahren, welchen Tagesablauf er hat und so weiter. Außerdem ergäbe sich vielleicht die Möglichkeit, etwas gegen die mangelhafte Verhütung gerade in Afrika zu tun und den Gebrauch von Kondomen nicht explizit zu verbieten.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Türken: Ich gehe oft im Stadtpark spazieren, der auch sehr schön ist. Aber Küppelstein ist wirklich etwas Besonderes. Viele Ecken in Remscheid sind sehr schön und müssten nur besser „vermarktet“ werden.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Türken: Rau, zugleich warmherzig, fleißig.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Türken: Ich liebe es, alleine spazieren zu gehen. Dabei komme ich runter und kann meine Gedanken sortieren.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Türken: Ich würde dafür sorgen, Investoren nach Remscheid zu bekommen. Ich würde dazu neue Wege gehen und russische und arabische Investoren ansprechen. Ich würde gerne den E-Sport-Bereich voranbringen. Remscheid braucht ein Alleinstellungsmerkmal.

Welchen Traum hegen Sie?

Türken: Politisch mehr Verantwortung tragen zu dürfen, auf Landes- oder Bundesebene. Ich sehe um mich herum nur noch Selbstsucht, die möchte ich bekämpfen, im wahrsten Sinne ein ehrlicher Politiker sein.

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