Wohnraum für Arbeiter geschaffen

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Bernhardstraße

-AWe- Der Gemeinnützige Bauverein Remscheid wurde am 18. April 1887 gegründet; er hatte es sich zum Ziel gesetzt, dem in der Gemeinde Remscheid bestehenden Mangel an gesunden und billigen Wohnungen für die arbeitende Klasse – teils zur Miete, teils zum allmählichen Erwerb – abzuhelfen, wie es in den Statuten hieß. Das Vereinsvermögen bestand aus einer Reihe von Grundstücken unterschiedlicher Größe sowie einem Kapitalvermögen von 8 000 Mark.

Die „Kolonie Stachelhauserberg“ war ein Prestigeprojekt für den Bauverein; zuerst fertiggestellt wurden die Maxstraße, die Moritzstraße, die Bogenstraße und die Schallerstraße. 1910 wurde der Bauantrag für die Anlage weiterer Straßen gestellt. Die Genehmigung ließ allerdings über ein Jahr auf sich warten, da die Stadt Remscheid für diesen Bezirk einen allgemeinen Bebauungsplan ausarbeitete. Dann kam der Erste Weltkrieg und brachte die Bautätigkeit auf dem Stachelhauser Berg zum Erliegen. Nur in der Rudolfstraße entstanden ein paar Häuser.

Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage nach dem Krieg passierte mehr als zwei Jahrzehnte nichts mehr. Um die geplanten Arbeiterwohnhäuser doch noch fertigstellen zu können, ging das Stadtbauamt auf Betteltour bei der Remscheider Unternehmerschaft, die sich überwiegend großzügig an dem Vorhaben beteiligte, so dass 1937 eine Neufestsetzung vorgenommen wurde. In der Bernhardstraße entstanden 19 Doppelhäuser mit 76 Wohnungen, Architekt war Ernst Bast.

Foto: Roland Keusch

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