„Wir diskutieren viel zu lange“

„Gründermutti“ Nicole Haas antwortete diesmal. Foto: Kerstin Hojka
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„Gründermutti“ Nicole Haas antwortete diesmal.

Nicole Haas beantwortet die RGA-Fragen

-wey- „Gründermutti“ Nicole Haas kümmert sich im Gründerquartier um junge Unternehmen, außerdem um das Projekt Urbane Manufakturen, heute beantwortet sie unsere zehn Fragen.

Wie würden Sie die Stadt Remscheid in einem Satz beschreiben?

Nicole Haas: Remscheid ist die Stadt, die im Bergischen Städtedreieck gerne mal unterschätzt wird. Sie ist für mich Zuhause, auch wenn sie nicht immer meine „große Liebe“ ist.

Was muss ein Nicht-Remscheider unbedingt tun, wenn er in Remscheid ist?

Haas: In unsere Naherholungsgebiete und in unsere „Quartiere“ wie zum Beispiel die Hindenburgstraße gehen – es tut sich in Remscheid so viel.

Was ist Ihre Leidenschaft?

Haas: Ich lass mich gerne von schönen Dingen begeistern – Magazinen, Büchern, Filmen und gutem Essen. Außerdem lerne ich leidenschaftlich gerne dazu.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Haas: Meine Oma mütterlicherseits. Meine Großeltern hatten einen kleinen Bauernhof im Oberbergischen und in den Ferien wurden dort immer zahlreiche Enkelkinder „abgegeben“. Sie hat das immer 1a gemanagt.

Welches Buch lesen Sie gerade oder welche Serie schauen Sie gerne?

Haas: Buch: „Sokrates in Sneakern: Von der Kunst, gute Gespräche zu führen“. Serie: „Inventing Anna“.

Was geht Ihnen in Remscheid auf die Nerven?

Haas: Ganz ehrlich? Wir diskutieren zu lange, bevor wir machen. Und wir reden gerne laut und lang über Dinge, die nicht gut gelaufen sind. Neue, bessere Vorschläge oder Dinge, die ganz prima geklappt haben, bekommen nicht genügend Aufmerksamkeit. Uns fehlt oftmals der Stolz.

Wo kann man gut ausgehen?

Haas: Frühstück oder Kaffeetrinken – gerne im Sahnetörtchen. Mittagessen im Urginell Unverpackt. Mit Freunden unterwegs sein – gerne in der Erlebbar. Beim Abendessen will ich mich nicht festlegen.

Was würden Sie tun, wenn Sie Oberbürgermeisterin von Remscheid wären?

Haas: Ich glaube, ich würde mich auf den Balkon meines Büros stellen und einmal richtig laut schreien, dann auf den „Ratstisch“ hauen und sagen: „So, jetzt reißen wir uns hier alle mal zusammen, stellen unsere persönlichen Dinge mal nach hinten und schauen, was wir dieser Stadt Gutes tun können, denn sie hat es verdient.“

Was ist in Remscheid wirklich einmalig?

Haas: Neben der Natur? Die Nougatringe vom Café Dopheide.

Welche Schlagzeile würden Sie gern im RGA lesen?

Haas: „Die nächste Idee für die Innenstadt, wurde gemeinsam mit vielen Remscheider Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt“.

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