Kurzinterview

Winnetou war der Held ihrer Kindheit

Sieglinde Haase mag bergische Fachwerkhäuser.Foto:Roland Keusch
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Sieglinde Haase mag bergische Fachwerkhäuser.

Sieglinde Haase beantwortet die RGA-Fragen

Heute beantwortet Sieglinde Haase die zehn RGA-Fragen. Sie betreibt zusammen mit Ehemann Martin das Papiertheater Haase.

Wie würden Sie die Stadt Remscheid in einem Satz beschreiben?

Sieglinde Haase: Eine Großstadt im Grünen mit vielen Ortschaften, die einen dörflichen Charakter bewahrt haben und wo es noch alte typisch bergische Fachwerkhäuser gibt.

Was muss ein Nicht-Remscheider unbedingt tun, wenn er in Remscheid ist?

Haase: Auf jeden Fall sollte er unser Papiertheater besuchen, um ein Heimatstück zu sehen, da sich unsere Stadt auf der kleinen Bühne nostalgisch und humorvoll präsentiert.

Was ist Ihre Leidenschaft?

Hasse: Vor 23 Jahren wurden wir mit dem Papiertheater-Virus infiziert und lieben es seitdem, in die unterschiedlichsten Rollen zu schlüpfen: Stückeschreiber, Bühnenbildner, Theaterdirektor, Manager, Kulissenschieber, Beleuchter, Spieler, Sammler, Forscher, und seit einiger Zeit auch Museumsleiter und Filmemacher.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Hasse: Winnetou, gespielt von Pierre Brice. Als Kinder haben wir gern Indianer gespielt und mit unseren Freunden Blutsbrüderschaft geschlossen. Der Piks in den Finger war schmerzhaft, aber Blut sollte schon fließen – auch wenn es nur ein winziger Tropfen war.

Welches Buch lesen Sie gerade oder welche Serie schauen Sie gerne?

Haase: Sie sieht gerne „Bares für Rares“, da sie ein Faible für alten Schmuck hat. Er liest gerade das Buch „Große Liebe zu kleinen Theatern“ von Walter Röhler.

Was geht Ihnen in Remscheid auf die Nerven?

Haase: Ärgerlich ist, dass einstmals schöne Fachwerkhäuser verfallen, bis sie nur noch abbruchreif sind und das Stadtbild verschandeln. Diese Häuser sollten rechtzeitig saniert werden.

Wo kann man gut ausgehen?

Haase: Im Moment gehen wir nicht aus, sondern lassen uns das Essen von der Pizzeria bringen.

Was würden Sie tun, wenn Sie Oberbürgermeister von Remscheid wären?

Haase: Als OB würden wir uns für einen autofreien Sonntag im Monat einsetzen, um etwas für die Umwelt zu tun und die Straßen für die Radfahrer und Fußgänger freizugeben.

Was ist in Remscheid/im Bergischen wirklich einmalig?

Haase: Einmalig ist die Lage der Stadt mit dem wunderbaren Fernblick von den Höhen und den vielen Wäldern und Naturschutzgebieten ringsherum.

Welche Schlagzeile würden Sie gern im RGA lesen?

Haase: „Keine Leerstände mehr auf der Alleestraße. Viele kleine Geschäfte laden zum Flanieren, Bummeln und Kaufen ein.“

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