Zehn Fragen an

Marvin Christian Schneider will den Wald mit allen Sinnen erleben

Marvin Christian Schneider liebt Omas Putengulasch. Foto: pek
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Marvin Christian Schneider liebt Omas Putengulasch.

My-Viertel-Aktivist Marvin Christian Schneider.

Marvin Christian Schneider ist Vorsitzender des Vereins MyViertel. Der Remscheider (26) studiert in Wuppertal Politikwissenschaft, arbeitet als Barkeeper in der Saxo-Bar und ist designierter Kreisgeschäftsführer von Bündnis 90 / Die Grünen. Er lebt an der Alten Bismarckstraße.

Worauf kann man als Remscheider stolz sein?

Marvin Christian Schneider: Die jungen Menschen hier haben vor 2 Jahren ihr eigenes Viertel gegründet. Die Arbeit hier erfährt große Solidarität aus allen Richtungen. Wir haben auch einen eigenen Radiosender. Die Nachbarschaft im Viertel ist legendär. Darauf kann man stolz sein.

Was ist für Sie der höchste kulinarische Genuss?

Schneider: Das Putengulasch meiner Oma. Da muss Paprika und Chili dabei sein, und das Fleisch muss vor dem Verzehr einen Tag ruhen.

Was können Sie besser als andere Menschen?

Schneider: Ich bin ein gemeinsamer Nenner. Ich stelle Verbindungen zwischen Menschen, zwischen Vereinigungen und Vereinen her. Es fällt mir sehr leicht, auf Menschen zuzugehen.

Welches Konzert haben Sie zuletzt besucht?

Schneider: Das war in der Live Music Hall in Köln, wo YelaWolf, ein amerikanischer Musiker, der Südstaaten-Rap spielt und singt, zu Gast war. Es war großes Glück, ihn noch live sehen zu können, zwei Tage später wurden die Auftrittsorte wegen Corona geschlossen.

Mit wem würden Sie gerne einmal für einen Tag das Leben tauschen?

Schneider: Mit Mike Shinoda. Er ist der Produzent der Band Linkin Park und auch selbst Musiker, der vor Kreativität nur so sprüht. Davon hätte ich gerne etwas ab.

Ihr Lieblingsplatz in Remscheid?

Schneider: Natürlich MyViertel. Egal wo, egal wann, das ganze Viertel halt. Hier ist alles so kollegial und herzlich. Hier lebe ich und will an keinem anderen Ort leben.

Wie würden Sie einen typischen Remscheider in drei Worten charakterisieren?

Schneider: Anders, kritisch, eigenwillig.

Was ist für Sie der angenehmste Zeitvertreib?

Schneider: Waldbaden. Mit allen Sinnen im Wald spazieren gehen. Im Süden von Remscheid gibt es tolle Wälder.

Was würden Sie als OB von Remscheid als Erstes anpacken?

Schneider: Ich würde mich mit den Vertretern aller demokratischer Parteien zusammensetzen, um bei einem Bier die Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Wir alle wollen Remscheid besser machen. Ich würde erreichen wollen, dass alle an einem Film arbeiten, nicht an vielen.

Welchen Traum hegen Sie?

Schneider: Ich träume davon, dass Remscheid eines Tages im gleichen Atemzug genannt wird wie Köln. Die Stadt soll nicht nur von der Autobahnraststätte an der A1 bekannt sein, sondern das Leben soll hier gewertschätzt werden. Möglichst viele Menschen sollen gerne hier leben. -pek-

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