Wieder Leseplätze in der Bibliothek

Nicole Grüdl-Jakobs ist als Leiterin des kommunalen Bildungszentrums unter anderem für die Bibliothek zuständig. Foto: Roland Keusch
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Nicole Grüdl-Jakobs ist als Leiterin des kommunalen Bildungszentrums unter anderem für die Bibliothek zuständig. Foto: Roland Keusch

Öffnung ist problemlos verlaufen

Von Manuel Böhnke

Bereits am 5. Mai feierte die Zentralbibliothek an der Scharffstraße ihre Wiedereröffnung nach der Corona-Zwangspause. Am 23. Juni folgten die Stadtteilbibliotheken in Lennep und Lüttringhausen. Laut Angaben der Stadt hat dabei bislang alles funktioniert: „Die Wiedereröffnung der Öffentlichen Bibliotheken an allen drei Standorten ist in den letzten Wochen und Monaten problemlos verlaufen.“ Deshalb folgt nun eine weitere Lockerung: Seit dieser Woche dürfen sich die Besucher der Bibliotheken dort wieder länger aufhalten.

„Die Bibliothek wird als Ort des Verweilens, des Lesens und Lernens dringend benötigt.“

Stadt Remscheid

Denn bisher standen keine Lese- und Arbeitsplätze zur Verfügung. Im Fokus stand das Zurückgeben und Entleihen von Medien. Es habe sich jedoch gezeigt, „dass die Bibliothek als Ort des Verweilens, des Lesens und Lernens dringend benötigt wird“, erklärt die Stadt. Deshalb haben die Verantwortlichen das Hygiene- und Schutzkonzept umfangreich überarbeitet. Es wurde in der vergangenen Woche genehmigt.

In den Stadtteilbibliotheken stehen nun wieder einzelne Sitz- und Verweilmöglichkeiten bereit. In Lennep ist sie maximal 16 Besuchern gleichzeitig zugänglich, in Lüttringhausen sind es acht. Weiterhin gelten für beide Büchereien eingeschränkte Öffnungszeiten: dienstags und mittwochs von 14 bis 17, donnerstags und freitags von 11 bis 17 sowie samstags von 10 bis 12 Uhr. Letzter Einlass ist jeweils zehn Minuten vor der Schließung.

Auch in der Zentralbibliothek an der Scharffstraße gibt es wieder eine begrenzte Zahl an Lese- und Arbeitsplätzen. An einem Gruppentisch dürfen höchstens zwei Personen sitzen. Maximal haben 30 Personen gleichzeitig Zutritt. Die Verweildauer ist auf zwei Stunden begrenzt.

Auch für die Einrichtung in Alt-Remscheid gibt es weiterhin geänderte Öffnungszeiten. Diese sind: dienstags bis freitags von 11 bis 17 sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Der Zugang erfolgt über den Seiten-, das Verlassen über den Haupteingang. Weiterhin stehen das Schüler-Lernzentrum, der Lesesaal, das Fotokopiergerät sowie die Internet-Arbeitsplätze nicht zur Verfügung.

An allen drei Standorten werden die Besucher nach Vorlage ihres Bibliotheksausweises registriert. Wer keinen hat, kann sich den kostenlosen Ausweis vor Ort ausstellen lassen.

Derweil ist das Team um Nicole Grüdl-Jakobs, Leiterin des kommunalen Bildungszentrums, damit beschäftigt, erste kleinere Veranstaltungen zu planen. „Sie werden in Kürze bekanntgegeben“, kündigt die Stadt an.

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