Leben als Papa

100 Dinge, die Papa einmal im Leben getan haben sollte - und welche davon wohl offen bleiben

Michel im Fruchtgummi-Paradies. Sein Lebenstraum.
+
Michel im Fruchtgummi-Paradies. Sein Lebenstraum.
  • Gunnar Freudenberg
    VonGunnar Freudenberg
    schließen

Michel (4) hat schon vor Silvester einen Lebenstraum erfüllt bekommen. Und fest steht: Im „Leben als Papa“ wird 2023 einiges passieren.

Sie freuen sich auf Knallerbsen und Wunderkerzen. Auf Bleigießen, Knicklichter und Raclette. Ich hoffe wirklich, der Silvesterabend wird für Hannes und Michel so, wie sie es sich vorgestellt haben.

Weihnachten lief bei uns dieses Jahr nämlich leider überhaupt nicht nach Plan. Krankheitsbedingt mussten wir über die Feiertage zu Hause bleiben. Ein Fest im allerengsten Familienkreis. Ohne Opas, Omas, Tanten, Onkel und Cousinen. Holen wir im neuen Jahr natürlich nach.

Auch sonst haben wir uns für 2023 viel vorgenommen. Was auch an einem Buch liegt, das an Weihnachten auf meinem Gabentisch lag: „100 Dinge, die Papa einmal im Leben getan haben sollte“ heißt es und stößt auch bei Hannes und Michel auf Interesse. Wir hatten ja genug Zeit, es gemeinsam durchzugehen.

„Mein Leben als Papa“ gibt es als Buch für 12,90 Euro in der RGA-Geschäftsstelle, im Handel und im Internet:bergisch-bestes.de

Hinter vielen Dingen konnte ich längst einen Haken machen. „Lies eine Gute-Nacht-Geschichte vor!“, „Baut einen Schneemann!“, „Macht eine Radtour!“ – geschenkt. Gehört zum kleinen Einmaleins des Papa-Daseins.

Andere Dinge konnten in diesem Jahr abgehakt werden. „Macht eine Nachtwanderung!“, „Macht einen Ausflug ins Stadion!“ oder „Hilf bei den Hausaufgaben!“. Wobei Letzteres nur selten vonnöten ist und Hannes die Aufgaben manchmal schon fertig hat, bevor mir die Aufgabenstellung überhaupt klar ist.

„Du weißt doch gar nicht, wo der Koffer steht“

Andere Vorschläge aus dem Buch führten zu Gelächter. „Hole den Werkzeugkoffer raus und zeige deinen Kindern das Heimwerken!“ Hannes brachte es auf den Punkt: „Du weißt doch gar nicht, wo der Koffer steht.“ Auch der Vorschlag „Geht Pilze sammeln und genießt ein leckeres Pilzgericht!“ wird auf keinen Fall mit mir alleine umgesetzt werden. Es könnte sonst die letzte Mahlzeit für uns alle sein. . .

In der Küche habe ich andere Spezialitäten. Bei „Entwickle ein Spezialgericht à la Papa!“ fiel Michel jedenfalls sofort seine heiß geliebte „Tomatensoße à la Papa“ ein, die ich nur für ihn kreiere. Ein geheimes Rezept, wie ich ihm immer sage. Dass ich dafür nur passierte Tomaten erhitze und Ketchup und Salz hinzufüge, muss er ja noch nicht wissen.

„Sei der größte Fan deiner Kinder!“ hakte ich für mich sofort ab. „Das bin ich natürlich“, sagte ich. Hannes aber überlegte. „Und was ist, wenn ich später für Bayern spiele und gegen Werder antrete?“, fragte er und brachte mich in Verlegenheit. „Dann bin ich vielleicht mal für Unentschieden“, log ich.

„Baut eine beeindruckende Sandburg!“ haben wir uns fest für den Dänemark-Urlaub im neuen Jahr vorgenommen. „Nehmt zusammen an einem Wettbewerb teil!“ könnte beim Röntgenlauf realisiert werden. „Entführe deine Frau!“ habe ich mir persönlich auch auf die Fahne geschrieben.

Einen Lebensraum hat der Papa dem Michel schon erfüllt

Eine Sache konnte ich sogar noch im alten Jahr abhaken: „Erfülle den Lebenstraum deines Kindes!“ Michel musste da nicht lange überlegen. „Ich will noch mal zu Haribo und mir Süßigkeiten aussuchen!“, sagte er mit glänzenden Augen. Und diesen Traum erfüllte ich ihm doch gerne – und noch am selben Tag.

Guten Rutsch!

Alle Folgen von „Mein Leben als Papa“

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Lüttringhausen: Unfall mit sechs Autos
Lüttringhausen: Unfall mit sechs Autos
Lüttringhausen: Unfall mit sechs Autos
Warnstreik: 48 Stunden fährt kein Bus
Warnstreik: 48 Stunden fährt kein Bus
Warnstreik: 48 Stunden fährt kein Bus
Wohnung nach Zimmerbrand nicht mehr bewohnbar
Wohnung nach Zimmerbrand nicht mehr bewohnbar
Wohnung nach Zimmerbrand nicht mehr bewohnbar
Hindenburgstraße: Zwei Eröffnungen an nur einem Tag
Hindenburgstraße: Zwei Eröffnungen an nur einem Tag
Hindenburgstraße: Zwei Eröffnungen an nur einem Tag

Kommentare