Buchtipp

Wenn sich Menschen in Tiere verwandeln

Anna Kleve mit ihrem Roman aus dem Selbstverlag.Foto:Peter Klohs
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Anna Kleve mit ihrem Roman aus dem Selbstverlag.

„Fur Warrior“ von Anna Kleve.

Von Peter Klohs

Remscheid. Sagen und Mythologien sind die Wurzeln des Genres Fantasy. Die Vielzahl an Veröffentlichungen führte dazu, dass der ehemals als Märchen für Erwachsene geltende Fantasy-Bereich in zahlreiche Unterarten aufgeteilt wurde: So gibt es unter anderen die Urban Fantasy, die Animal Fantasy und die Dark Fantasy. Eine weitere Unterart ist die Gay Fantasy, die sich dadurch auszeichnet, dass die Hauptpersonen „auf irgendeine Art queer sind“, oftmals homosexuell, sagt die Remscheider Autorin Anna Kleve, die mit ihrem neusten Roman „Fur Warrior“ (zu Deutsch: „Krieger im Pelz“) eben dieses Genre bedient. Aber auch Einflüsse der Animal Fantasy und der Urban Fantasy sind in dem 338 Seiten starken Roman zu finden.

Anna Kleve, vor 35 Jahren in Wuppertal geboren, aber schon immer in Remscheid lebend, wusste bereits sehr früh, dass sie schreiben wollte. Erste Schreibversuche tätigte sie in der 4. Klasse. Ihre ersten ernsthaften Texte waren stark von Harry Potter beeinflusst. Aber nach und nach fand sie ihren eigenen Stil.

Die Geschichte von „Fur Warrior“ spielt in Deutschland, kurz vor der aktuellen Pandemie. Es gibt in Kleves Roman Menschen, die sich in ein bestimmtes Tier verwandeln können: Katzen, Hirsche, Wildschweine. Das Tier bleibt Teil der menschlichen Persönlichkeit. Es gibt Fleischfresser und Pflanzenfresser, die sich nicht besonders mögen, aber niemals gegeneinander kämpfen. Die Rudel wollen friedlich mit den Menschen leben, aber es gibt Ausnahmen, die ihre tierische Seele ausleben wollen.

Ich lasse mich beim Schreiben treiben.

Anna Klever, Buchautorin

Das führt zu Problemen. Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Menschen in der Ich-Perspektive geschildert. „Ich schreibe das, was mir selbst Spaß macht“, sagt die Autorin. „Zurzeit arbeite ich an einer Fantasy-Reihe für Kinder ab acht Jahren.“ Die Entwürfe für ihre Geschichten entstehen nur grob, Kleve improvisiert lieber. „Ich bin kein Plotter“, erteilt sie der minutiösen Planung einer Geschichte eine Abfuhr. „Ich bin ein Pantser, der sich beim Schreiben treiben lässt.“

Der Roman „Fur Warrior“ ist im Selbstverlag erschienen und in jeder Buchhandlung für 11,99 Eurobestellbar.

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