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Wenn schon nicht im dann vor dem Bahnhof

Michael Lassey vor der Tür seines neuen Kiosk in der Bahnhofstraße, direkt gegenüber vom Lenneper Bahnhof.
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Michael Lassey vor der Tür seines neuen Kiosk in der Bahnhofstraße, direkt gegenüber vom Lenneper Bahnhof.

Neuer Kiosk in Lennep richtet sich vor allem an Berufspendler.

Von Sven Schlickowey

Zu einem richtigen Bahnhof gehört ein Kiosk, dachten sich Michael Lassey und Tuna Karaagac - und weil es so etwas im Lenneper Bahnhof schon lange nicht mehr gibt, eröffnen die beiden nun zumindest gegenüber einen. Am Samstag, 1. Oktober, soll der Kiosk4all (etwa: Kiosk für alle) an den Start gehen. Mit heißen und kalten Getränken, Snacks und belegten Brötchen, Zeitschriften und Tabakwaren.

Ein großer Zufall sei all das gewesen, berichtet Lassey im Gespräch mit dem RGA: „Wir waren hier in der Gegend unterwegs und hatten Durst“, erinnert er sich. „Und außer dem Rewe dahinten gibt es hier echt nichts.“ Als er ein paar Tage später eine Kleinanzeige las, dass ein Ladenlokal am oberen Ende der Bahnhofstraße einen neuen Mieter sucht, sei das fast wie eine Fügung gewesen.

Öffnen soll der neue Kiosk zum Start von 5.30 bis 18 Uhr, „später vielleicht auch länger“, sagt Michael Lassey. Nicht nur die Öffnungszeiten, sondern auch das Warenangebot ist insbesondere für Berufspendler ausgelegt. „Kaffee ist ja Pflicht und natürlich gibt es auch belegte Brötchen“, zählt Lassey auf. Außerdem Süßigkeiten, Eis, Lesestoff und Zigaretten. Darüber hinaus wolle man die Ohren am Kunden haben, sagt der Inhaber: „Wenn Kunden sagen, dass sie was Bestimmtes brauchen, gucken wir, ob wir das umsetzen können.“ Fast sicher sie bereits, dass der Kiosk auch Annahmestelle für einen Paketdienst wird. Auch Lotto sei denkbar, so Lassey: „Da müssen wir später mal sehen, ob wir das noch unterbekommen.“

Aktuell wird das Ladenlokal mit etwa 60 Quadratmeter Verkaufsfläche renoviert - in Eigenleistung. Diese Woche sollen die Möbel kommen, berichtet Michael Lassey, extra von einem Schreiner für den kleinen Laden gebaut. „Wir wollen eine moderne Optik, nicht so ein Büdchen“, beschreibt Michael Lassey das Konzept. Die Kunden sollen sich wohlfühlen. „Vielleicht stellen wir im Winter auch ein, zwei Stehtische in den Laden, damit die Leute ihren Kaffee im Warmen trinken können.“

Lassey ist vom Standort überzeugt, schließlich sei der Lenneper Bahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt: „Wir sind extra ein paarmal morgens hier gewesen, um zu gucken, was hier los ist.“ Und die Zukunft des kaum 300 Meter entfernten Kiosk am Bismarckplatz, dem wegen Baufälligkeit der Abriss droht, erscheint weiter ungewiss.

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