Wenn Patienten verwirrt sind

Dr. Hans Ulrich Giesen ist Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in der St. Lukas Klinik. Foto: St. Lukas Klinik
+
Dr. Hans Ulrich Giesen ist Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in der St. Lukas Klinik. Foto: St. Lukas Klinik

Gesundheitstipp

Wenn Patienten verwirrt sind Von Dr. Hans Ulrich Giesen

Wenn Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, einen Zustand der Verwirrtheit entwickeln, spricht man von einem sogenannten Delir. Auch die neue Umgebung im Krankenhaus und die ungewohnten Abläufe können die Entstehung begünstigen. Ein Delir ist ernst zu nehmen, aber meist ein vorübergehender Zustand. Es kann unter Umständen einige Wochen dauern, bis der Patient wieder Realität von Fantasie unterscheiden kann. Für Angehörige ist ein Delir schwer auszuhalten, Korrekturen oder gar Streit helfen aber weder dem Patienten noch dem Angehörigen. Wichtig auf diesem Weg der Genesung ist, dem Patienten vor allen Dingen Sicherheit und Strukturen zu geben, zum Beispiel über die Stimme und den Körper – die Hände – Kontakt zum Patienten aufzubauen. Grundlegend gilt: Je individueller und intensiver man auf den Patienten eingeht, desto schneller ist das Delir überwunden. Daher sind die Angehörigen so wichtig.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Neueröffnungen setzen im Lüttringhauser Zentrum neue Impulse
Neueröffnungen setzen im Lüttringhauser Zentrum neue Impulse
Neueröffnungen setzen im Lüttringhauser Zentrum neue Impulse
Einbrüche in Remscheid: Die Polizei sucht Zeugen
Einbrüche in Remscheid: Die Polizei sucht Zeugen
Einbrüche in Remscheid: Die Polizei sucht Zeugen
Schockanruf: 87-Jährige übergibt 40.000 Euro
Schockanruf: 87-Jährige übergibt 40.000 Euro
Schockanruf: 87-Jährige übergibt 40.000 Euro
Pipersberg investiert mit neuem Gaszähler in digitale Zukunft
Pipersberg investiert mit neuem Gaszähler in digitale Zukunft
Pipersberg investiert mit neuem Gaszähler in digitale Zukunft

Kommentare