Wenn die Galle sich entzündet

Dr. Markus Meibert ist Chefarzt der Chirurgie in der St. Lukas Klinik. Foto: Uli Preuss/Kplus Gruppe
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Dr. Markus Meibert ist Chefarzt der Chirurgie in der St. Lukas Klinik.

Von Dr. Markus Meibert

Gallensteine sind in 90 Prozent der Fälle ursächlich für eine Entzündung der Gallenblase. Sie blockieren den Gallenblasenausgang. Dadurch kann sich die Gallenblase nicht mehr entleeren und entzündet sich. Die Entzündung zeigt sich meist durch krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch und Fieber. Die Prognose einer akuten Entzündung ist bei frühzeitiger Behandlung gut. Vor allem eine rasche operative Entfernung senkt das Risiko von schweren Verläufen. Komplikationen wie Eiteransammlungen, eine gefährliche Bauchfellentzündung oder eine Blutvergiftung können so vermieden werden. Die Gallenblase ist lediglich ein Speicherorgan und für die Verdauung entbehrlich. Die Sorge vor einer chirurgischen Entfernung ist unbegründet. Die Folgen einer verschleppten Gallenblasenentzündung sind schmerzhaft und verkomplizieren den Heilungsverlauf. Die Gallenblasenentfernung wird laparoskopisch (minimalinvasiv) durchgeführt.

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