Weihnachtskabarett an der Elberfelder Straße

Schatzkisten-Ensemble feiert Premiere

Der Düsseldorfer Comedian Harry Heib (r.) und der Wuppertaler Tobias Wessler liefern sich einen Schlagabtausch über Weihnachten - der eine hasst es, der andere liebt es.
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Der Düsseldorfer Comedian Harry Heib (r.) und der Wuppertaler Tobias Wessler liefern sich einen Schlagabtausch über Weihnachten - der eine hasst es, der andere liebt es.
  • Melissa Wienzek
    VonMelissa Wienzek
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Harry Heib und Tobias Wessler zeigen „Angriff der Weihnachtsmänner – Hoho vom Hasten in die Haddenbach“.

Remscheid. Aller guten Dinge sind drei: Nachdem sie die Premiere bereits zweimal wegen der Pandemie verschieben mussten, ist es jetzt soweit: Dr. Volker Schatz und sein hauseigenes Ensemble können endlich Premiere an der Elberfelder Straße feiern: „Angriff der Weihnachtsmänner – Hoho vom Hasten in die Haddenbach“ heißt das Stück, das am kommenden Freitag erstmals auf der privaten Kleinkunstbühne gezeigt wird. Wir geben einen Überblick.

Worum geht es im Stück?

Das Weihnachtskabarett, das vor vielen Jahren auf dem Theaterschiff in Hamburg uraufgeführt wurde, hat sich über die Jahre immer wieder gewandelt – je nachdem, in welcher Stadt Harry Heib damit unterwegs ist. In Remscheid holt er sich den Wuppertaler Tobias Wessler hinzu, der zuletzt auch schon einen Soloauftritt in der Schatzkiste hatte. Tipps für die lokalen Pointen lieferte der Remscheider Kabarettist Jens Neutag. So entstand „Angriff der Weihnachtsmänner – Hoho vom Hasten in die Haddenbach“. Der eine liebt Weihnachten, der andere hasst es – so wird es ein launiger Schlagabtausch, begleitet von Pascal Schweren am Klavier. „Wir sind das Dinner for One der Weihnachtszeit“, sagt Harry Heib. Natürlich gibt es Weihnachtslieder. Aber dann auch jene, die nichts damit zu tun haben, auf jeden Fall sei aber unterhaltsam und kurzweilig, meint Harry Heib.

Wer bildet das Ensemble?

Es besteht aus dem Düsseldorfer Kabarettisten Harry Heib und dem Wuppertaler Comedian Tobias Wessler. Gecastet wurden sie von Jürgen Scheugenpflug, der wiederum Jens Neutag kennt. Und der ist ein Freund von Harry Heib. Auch die Comedywelt ist klein.

Warum ein eigenes Ensemble?

„Wir wollen damit einen Maßstab setzen. Wenn die Schatzkiste irgendwann in einem Atemzug mit dem Kommödchen genannt wird, haben wir unser Ziel erreicht“, sagt der Betreiber der privaten Kleinkunstbühne, Dr. Volker Schatz. Und gerade jetzt, in Krisenzeiten, seien Kabarett und Theater unheimlich wichtig. „Die Menschen müssen lachen können“, meint Schatz, der bei der Premiere krankheitsbedingt nicht dabei sein kann. Seine Frau empfängt die Gäste.

Wie geht es weiter?

Das ist noch nicht ganz klar. „Erst einmal wollen wir sehen, wie die beiden Shows angenommen werden“, sagt Dr. Volker Schatz. Sollten Harry Heib und Tobias Wessler gut beim Publikum ankommen, gibt es 2023 eine Fortsetzung.

Wie ist die aktuelle Lage?

Die beiden Weihnachtsshows seien gut verkauft. Auch die Comedy-Veranstaltungen vorher seien gut gelaufen, manche seien sogar ausverkauft gewesen, freut sich Schatz, der sich gern „Impresario“ nennt. „Es geht wieder rund“, meint er, findet aber: „Das Restaurant ,Meine Kleine‘ hat sicher einen Anteil daran.“ 2022 habe er jede Show durchgezogen – auch wenn nur sieben Zuschauer da waren. „Wir haben das gemacht, damit die Leute wieder Vertrauen in die Schatzkiste fassen konnten.“ Offenbar mit Erfolg.

Wie läuft es im Restaurant?

„Spitzenmäßig“, meint Schatz. Bistro und Mittagstisch würden gut angenommen. Das Restaurant, das sein Sohn Marvin Schatz führt, hat reguläre Öffnungszeiten, öffnet zudem an jedem Theaterabend.

meine-kleine.com

Termine

Freitag, 9. und 16. Dezember, 20 Uhr, Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9, Remscheid. Karten kosten im Vorverkauf 19 bis 22 Euro plus Gebühr, an der Abendkasse 24 bis 27 Euro, Getränk inklusive.

schatzkiste.org

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