10. Dezember

Vor Weihnachten lohnt sich ein Blick durch das Schaufenster

RGA-Volontär Manuel Böhnke durfte im Cinestar schon einmal probesitzen. Foto: Michael Schütz
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RGA-Volontär Manuel Böhnke durfte im Cinestar schon einmal probesitzen.

Der Remscheider General-Anzeiger durfte im neuen Cinestar am Hauptbahnhof schon einmal probesitzen. Die bequemen Ledersessel haben den Selbstversuch bestanden.

Von Manuel Böhnke

Die Vorweihnachtszeit bietet oft genau den richtigen Anlass, sich die Nase an Schaufensterscheiben platt zu drücken. Das gilt insbesondere für Kinder, die mit großen Augen darüber nachdenken, womit sie ihren Wunschzettel füllen könnten. Das wohl spannendste Schaufenster der Stadt befindet sich momentan aber am Hauptbahnhof. Obwohl eine Folie den Blick ins Innere verwehrt. Oder gerade deshalb? Mehrere Handwerksbetriebe haben vor dem CineStar ihre Autos abgestellt. Statt Weihnachtsmusik schallt das Geräusch einer Kreissäge über den Vorplatz. Ansonsten ist nicht viel los. Ganz anders sieht es im Innern des Kinos aus. Dort herrscht das kontrollierte Chaos.

Werkzeugkisten stehen neben Leitern, ein eingenetzter Tannenbaum liegt auf dem Boden. Mittendrin macht sich Jörg Bender ein Bild der Lage. „Wir werden bis zur Eröffnung fertig – egal wie“, sagt der Theaterchef. Am Donnerstag startet im Kino am Hauptbahnhof der reguläre Spielbetrieb, am Abend zuvor findet für geladene Gäste eine Premierenparty statt. Die Arbeiten sind weit fortgeschritten. Der Teppich ist verlegt, die Bildschirme im Eingangsbereich sind angeschlossen. In Kino 5 im Obergeschoss – mit 317 Plätzen der zweitgrößte Saal – wurden vergangene Woche Ledersessel angebracht, aus denen man sehr bequem den Blick auf die knapp 150 Quadratmeter große Leinwand genießen kann.

Nun geht es laut Bender um den letzten Schliff, die groben Aufgaben seien erledigt. Vor allem müsse noch kräftig aufgeräumt und geschrubbt werden. Benders Handy klingelt an diesen Tagen oft. Er entschuldigt sich: „Wenn ich jetzt nicht rangehe, muss ich das heute Abend nachholen.“ Ob er die Vorweihnachtszeit genießen kann? „Nicht wirklich – Priorität hat momentan das Kino. Weihnachten beginnt für mich erst Heiligabend, wenn ich mit meiner Familie zusammen bin“, sagt er. Jetzt freue er sich erst einmal darauf, bald wieder Kino machen zu können. Mit ihm fiebern viele Remscheider ihrem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk entgegen.

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