Verbraucher-Tipp

Was tun bei Ärger mit dem Flug?

Lange Schlangen am Flughafen sind in den Ferien eher die Regel als die Ausnahme.
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Lange Schlangen am Flughafen sind in den Ferien eher die Regel als die Ausnahme.

Für viele andere Ärgernisse rund ums Fliegen hat die Verbraucherzentrale NRW die Flugärger-App entwickelt.

Remscheid. Schon vor den Ferien kam es an den größeren Flughäfen in NRW teils zu tumultartigen Szenen, vor allem Staus an den Sicherheitskontrollen führten dazu, dass Passagiere ihre Flüge verpassten. Hinzu kommen kurzfristig stornierte oder überbuchte Verbindungen, Verspätungen und - quasi als Klassiker - verschwundenes Gepäck.

Um beim Flug in den Urlaub möglichst wenig Ärger zu haben, empfehlen Airlines und Flughäfen eine frühzeitige Anreise. „Mindestens gute 2,5 Stunden“ nennt zum Beispiel der Airport Köln Bonn als Richtlinie. Der in Düsseldorf rät, sich sofort zum Check-in und von dort direkt zur Sicherheitskontrolle zu begeben. Zudem könne man die Abläufe bei der Kontrolle unterstützen, wenn man keine Getränkeflaschen im Handgepäck hat, kleine Gegenstände wie Schlüssel und Geldbörse aus den Taschen nimmt und die Jacke frühzeitig auszieht.

Hilft das alles nicht, verpasst man also den Flug wegen eines Staus an der Sicherheitskontrolle, ist nicht die Fluggesellschaft Ansprechpartner für mögliche Ansprüche, sondern der Bund, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Grundsätzlich sei es möglich, Mehrkosten durch Umbuchungen oder Verpflegungskosten geltend zu machen, heißt es von den Verbraucherschützern: „In einem ersten Schritt können Sie sich dazu an eine Bundespolizeidirektion wenden.“

Für viele andere Ärgernisse rund ums Fliegen hat die Verbraucherzentrale NRW die Flugärger-App entwickelt, mit der Entschädigungen bei verspäteten oder ausgefallenen Flügen berechnet und gleich an die Fluggesellschaft geschickt werden können. Geht Gepäck verloren oder wird es beschädigt, können Fluggäste damit auf ihrem Smartphone eine Gepäckliste erstellen und ihre Ausgaben für Ersatz dokumentieren. Erhältlich ist die App in den bekannten App-Stores.

Erste Ansprechpartner, wenn das Gepäck nicht rechtzeitig am Zielort ankommt, seien aber weiterhin der örtliche „Lost and Found“-Schalter oder ähnliche Anlaufstellen, so die Verbraucherzentrale. Zudem gelte es, den Verlust schnell bei der Fluggesellschaft und bei Pauschalreisen dem Veranstalter mitzuteilen. wey

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