Pandemie

Walk-In: Sieben Prozent werden positiv getestet

Der Corona-Walk-In auf der Alleestraße hat seit Oktober geöffnet. Foto: Roland Keusch
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Der Corona-Walk-In auf der Alleestraße hat seit Oktober geöffnet.
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Auch der Corona-Container-Anbieter auf der Allee veröffentlicht eine Zahl.

Von Andreas Weber

Remscheid. Im Drive-In am Schützenplatz liegt der Anteil der positiv auf Corona Getesteten bei fünf Prozent. Bei der Nachfrage zum Walk-In auf der Alleestraße hatte der Betreiber, das Düsseldorfer Labor Zotz-Klimas, dem RGA gegenüber zunächst keine Angabe gemacht. „Das muss auf ein Missverständnis zurückzuführen sein, denn die Zahlen werden wöchentlich an das Robert-Koch-Institut gemeldet“, betont Dr. Walter Brinker. Der Remscheider Frauenarzt, im Allee-Center tätig, ist ärztlicher Ansprechpartner für den Walk-In.

Brinker erklärt, dass es keine Geheimnisse gäbe: „Im Walk-In-Container betrug der Anteil der positiv Getesteten seit dem Oktober rund sieben Prozent.“ Die Gründe für die leicht höheren Werte als beim Drive-In vermutet Brinker in zwei Bereichen: „Es könnte in der anfänglich deutlich höheren Infektionszahl und in einer höheren Empfindlichkeit des PCR-Tests gegenüber dem Antigen-Schnelltest liegen, der bei einem positiven Ergebnis erst durch einen PCR bestätigt werden muss.“

Wer sich zu Fuß zur Alleestraße aufmacht, erhält den genaueren PCR-Test für 75 Euro, muss aber 24 bis 36 Stunden auf das Ergebnis warten. Wer mit dem Auto auf dem Schützenplatz vorfährt, erhält gegen 40 Euro Gebühr den Schnelltest, dessen Resultat nach 15 Minuten vorliegt. Brinker verweist darauf, dass „falsch als negativ erkannte Personen besonders kritisch seien, da sie unbewusst die Infektion verbreiten und selbst erkranken können“.

Remscheid: Frequenz in den Test-Einrichtungen hat abgenommen

Der Ansprechpartner für den Walk-In glaubt aber auch, dass dem Antigen-Schnelltest die Zukunft gehört, weil es ruck, zuck eine Gewissheit mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Probanden gäbe. Brinker bestätigt, dass Zotz-Klimas erwäge, zusätzlich zum PCR-Test auch einen Antigen-Schnelltest in Remscheid anzubieten.

Generell ist es von der Frequenz her ruhiger geworden im Walk-In. Brinker erklärt dies auch damit, dass es mittlerweile keine rückkehrenden Reisenden mehr gibt, ebenso wenig Urlauber aufbrechen.

Wer zahlt für die Corona-Tests? Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein gibt dazu auf ihrer Homepage (www.kvno.de) Antworten. Wer Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus zeigt, für den gilt: „Wenn Ihr Vertragsarzt einen Test wegen entsprechender Beschwerden für erforderlich hält, handelt es sich um eine Kassenleistung. Der Test wird vom behandelten Arzt organisiert.“

Auch wenn die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ anzeigt, muss der Test, der vom Gesundheitsamt oder vom niedergelassenen Arzt organisiert wird, nicht selbst bezahlt werden. Wenn der Arbeitgeber ein negatives Testergebnis verlangt, ist die Leistung zunächst Privatsache. „Ob der Arbeitgeber dies erstattet, müssen Sie mit ihm besprechen“, erklärt die Kassenärztliche Vereinigung.

Derweil sind weitere Schulen und eine Kita von positiven Tests betroffen. Fünf Schüler der 9b der Albert-Einstein-Gesamtschule, sechs Schüler der 5b der Sophie-Scholl-Gesamtschule sowie jeweils 19 Schüler der Klassen FK 19 A und HH 19 A am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung müssen in Quarantäne. Ebenso 21 Kinder und sechs Mitarbeiter der interkulturellen Kindertagesstätte Confetti.

In unserem Live-Blog finden Sie alle Informationen rund um das Coronavirus in Remscheid. Der Blog wird laufend aktualisiert.

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