Musik

Von sakraler Musik und Volksliedern

Die Maxim Kowalew Don Kosaken machten auf ihrer Europatournee Halt in der Kirche St. Suitbertus in Remscheid.
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Die Maxim Kowalew Don Kosaken machten auf ihrer Europatournee Halt in der Kirche St. Suitbertus in Remscheid.

Auftritt der Maxim Kowalew Don Kosaken.

Von Sabine Naber

„Singend zu beten und betend zu singen“ – genau das machten die Maxim Kowalew Don Kosaken am Sonntagabend in der Kirche St. Suitbertus. Als Teil ihrer Europatournee traten die sieben Sänger traten in traditioneller schwarzer Uniform vor 45 Besuchern in der imposanten, aber kalten Kirche auf.

Den ersten Teil ihres Programms gestalteten die Don Kosaken mit sakraler Musik, also orthodoxen Kirchengesängen. Da passte es gut, dass sie mit einem gesungenen „Vaterunser“ in den Konzertabend starteten. Nachfolgend präsentierte der Chor dann einige ukrainische Volksweisen und Balladen. „Unser Chor aus Weißrussland drückt seine Solidarität mit dem ukrainischen Volk durch ein individuelles Programm aus“ – so hatten es die Sänger im Vorfeld angekündigt. Zudem hörten die Besucher auch Wunschtitel, darunter „Ave Maria“. Letzteres sangen die Don Kosaken sehr getragen und endeten mit einem tiefen Amen – „Suliko“, das traditionelle „Marusja“ oder auch „Ich bete an die Macht der Liebe“.

Das Publikum wusste es zu schätzen, denn nach jedem Lied gab es viel Applaus. Für ihre kraftvollen, tiefen Bässe sind die Kosaken-Chöre berühmt. Aber voluminöse Baritonstimmen und gefühlvolle Tenorstimmen gehören auch dazu, formen das außergewöhnliche Klangbild. Ebenso der reizvolle Wechsel zwischen Chorgesang und Soloauftritten der einzelnen Sänger. „Wir singen für Sie – für Ihre Gesundheit“, so kündigte ein Chormitglied das Lied „Auf viele Jahre“ an. Natürlich durfte auch das bekannte, russische Liebeslied „Kalinka“ am Ende nicht fehlen.

Als musikalischer Gesamtleiter gilt der in Danzig geborene Maxim Kowalew, der es bis heute als seine Aufgabe ansieht, die russischen Melodien erklingen zu lassen: „Und an jenes alte unvergängliche Russland zu erinnern, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät.“

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