Vier Musiker sorgen für einen tollen Jazzabend

Engelbert Wrobel (vorne) und Duke Heitger stellten sich eindrucksvoll an Klarinette und Trompete vor. Foto: Roland Keusch
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Engelbert Wrobel (vorne) und Duke Heitger stellten sich eindrucksvoll an Klarinette und Trompete vor. Foto: Roland Keusch

Reihe „Swinging Ehringhausen“ legt in der Mebusmühle einen gelungenen Neustart hin

Von Sabine Naber

Südbezirk Einen gelungenen Neustart erlebten die Jazz-Freunde am Dienstag im Saal des Restaurants Romanowski an der Mebusmühle. Peter Bornemann hatte zur Veranstaltungsreihe „Swinging Ehringhausen“ das „International Swing Quartett“ eingeladen. Und das sorgte für einen Musikabend vom Feinsten, denn alle Musiker gehören zur Spitzenklasse.

„Ich freue mich vor allem, dass die Musiker, die ebenso wie die Chöre besonders unter dem Corona-Lockdown gelitten haben, wieder auftreten dürfen. Und ich hoffe auf weitere Auftritte im kommenden Jahr“, sagte Peter Bornemann. Er begrüßte den Burscheider Engelbert Wrobel an Klarinette und Saxofon, Duke Heitger mit der Trompete als „Mister Trumpet himself“, Thilo Wagner, einen der meistbeschäftigten Pianisten der internationalen Swing-Szene, und Ingo Senst am Kontrabass.

Mit „Way down yonder in New Orleans“ startete das Quartett, das seine Zuhörer an diesem Abend mitnahm auf eine Reise durch das Repertoire des klassischen Jazz und Swing der 1920er bis 1940er Jahre. Die Musiker stellten sich gleich eindrucksvoll an ihren Instrumenten vor, was ihnen Szenenapplaus einbrachte.

Duke Heitger hauchte seinen Gesang gekonnt ins Mikrofon

„Ach, ist das schön, hier zu sein. Und wenigstens mal die Hälfte von Ihnen zu sehen“, scherzte Wrobel mit Blick auf die Einschränkung durch die coronabedingten Auflagen, die zurzeit nur 60 Zuhörer zulassen. Dass Duke Heitger nicht nur erstklassig Trompete spielen, sondern auch singen kann, das bewies er beim nach Barmusik klingenden Song „I can‘t give you anything but Love“, den er gekonnt ins Mikro hauchte. „Was der Duke kann, das probiere ich jetzt auch mal“, kündigte der bestens gelaunte Klarinettist an. Und zeigte bei „When you‘re smiling“, dass auch er ein guter Sänger ist.

In ihrem traumhaft schönen Zusammenspiel glänzte das Quartett. Und Soli umgarnten die Melodien einfach wunderbar. Der Pianist – gefühlvoll begleitet vom Kontrabassisten – ließ bei „Lester leaps in“, der Erkennungsmelodie des Komponisten Lester Young, seine Finger atemberaubend schnell über die Tasten sausen, Saxofon und Trompete erklangen mitreißend.

Als Wrobel den Song „Six Cats and a Prince“ ansagte, erklärte er, dass Jazzmusiker Cats genannt werden, wenn sie gut spielen können. „Heute Abend sind nur vier Cats hier auf der Bühne“, hieß es selbstbewusst weiter. „Immerhin“, kam prompt die lachende Antwort aus dem Publikum. Mit „These foolish Things“ folgte eine gefühlvoll zelebrierte Ballade, die einfach wunderbar klang.

Jazzstandards wie „Clarinet Marmalade“, Louis Armstrongs „Thank‘s a Million“ oder auch „Just you, just me“ erklangen. „Das ist genau die Art von Jazz, die mir gefällt“, zeigte sich auch Besucher Peter Roppel, der mit seiner Frau Ingrid zum Konzertabend gekommen war, begeistert.

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