Viele Mitglieder engagieren sich besonders lange

Ulrich Kottsieper (1. Vorsitzender, v. r.), Christa Kottsieper und Fikret Ünsal (2. Vorsitzender) mit Ehrenmitglied Rosemarie Schucht (l.) beim Herbstfest des Vereins.
+
Ulrich Kottsieper (1. Vorsitzender, v. r.), Christa Kottsieper und Fikret Ünsal (2. Vorsitzender) mit Ehrenmitglied Rosemarie Schucht (l.) beim Herbstfest des Vereins.

Herbstfest des Remscheider Blinden- und Sehbehindertenvereins.

Von Sabine Naber

Remscheid. Als Ulrich Kottsieper 1972 in den Remscheider Blinden- und Sehbehindertenverein (RBSV) eintrat, da war er 22 Jahre alt. Vier Jahre später wurde er erst als Beisitzer und später als Schriftführer in den Vorstand berufen. 2011 übernahm er den Posten des zweiten Vorsitzenden, nach dem Tod der langjährigen Vorsitzenden Brigitte Sommer im vergangenen Sommer wurde er zunächst kommissarischer Vorsitzender, im April dieses Jahres wurde er zum Vorsitzenden gewählt.

Für seine 50 Jahre andauernde Mitgliedschaft und sein jahrzehntelanges Ehrenamt ist er nun beim Herbstfest des RBSV geehrt worden. Ausgezeichnet wurde auch Rosemarie Schucht, die seit 40 Jahren Mitglied des Vereins ist. Seit 22 Jahren arbeitet sie im Vorstand mit, übernahm vor 23 Jahren die Frauengruppe und wurde jetzt zum Ehrenmitglied ernannt. Für ihre 25-jährige Mitarbeit im Vorstand ist Christa Kottsieper geehrt worden. Fikret Ünsal kam vor 25 Jahren als Vereinsmitglied dazu, wurde 2019 als Beisitzer in den Vorstand berufen und ist seit April zweiter Vorsitzender. Alle Geehrten bekamen unter anderem eine große Tasse, auf der in Braille-Schrift der „Kleine Prinz“ zitiert wird: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Grüße der Stadt überbrachte Ratsmitglied Christiane Krupp. Und betonte, dass in Remscheid fast 11 Prozent der Einwohner ehrenamtlich tätig sind. „Das ist beinah das Doppelte des Bundesdurchschnitts. Dazu gehört auch Ihr Verein und dafür bedanken wir uns.“

Lockerer Nachmittag schließt sich an offiziellen Teil an

Nach dem offiziellen Teil sorgten die Sängerinnen des Singkreises „Die Morgennote“ für einen abwechslungsreichen Musiknachmittag. Wunderbar begleitet am Klavier von Chorleiterin Sylvia Tarhan und ihrer Tochter Natalie Turunc sowie von Gillian Göckel an der Klarinette, erklangen Lieder wie „Spiel mir eine alte Melodie“, „Dancing Queen“ oder auch „Ein Freund, ein guter Freund“.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Corona: In den Arztpraxen droht neues Ungemach
Corona: In den Arztpraxen droht neues Ungemach
Corona: In den Arztpraxen droht neues Ungemach
Frau (40) zerkratzt Autotür während Fahrer im Wagen sitzt
Frau (40) zerkratzt Autotür während Fahrer im Wagen sitzt
Frau (40) zerkratzt Autotür während Fahrer im Wagen sitzt
Lennep: Planer kosten 200.000 Euro
Lennep: Planer kosten 200.000 Euro
Lennep: Planer kosten 200.000 Euro
Torsten Dehnke brachte Wiesn-Stimmung nach Remscheid
Torsten Dehnke brachte Wiesn-Stimmung nach Remscheid
Torsten Dehnke brachte Wiesn-Stimmung nach Remscheid

Kommentare