Heimatbund Lüttringhausen

Viel ausgefallen, trotzdem nicht untätig gewesen

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Christiane Karthaus beim Kottenbutteressen 2020. Seither ist die Veranstaltung zweimal ausgefallen.

Das sind die Pläne für 2022. Das Kottenbutteressen soll nachgeholt werden.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Kein Kottenbutteressen, kein Weihnachtsmarkt – hinter dem Heimatbund Lüttringhausen liegt ein schwieriges Jahr, in dem viele Veranstaltungen ausfallen mussten. „Das fehlt schon“, sagt die Vorsitzende Christiane Karthaus. Sie betont aber auch: „Wir waren nicht untätig.“ Man habe einige Projekte begleitet, plane, das Kottenbutteressen nachzuholen, und habe darüber hinaus einige Ideen, darunter auch ganz neue, für dieses Jahr.

Insbesondere die Umgestaltung des Rathaus-Umfeldes verbucht Karthaus auf der Habenseite des Vereins. Der Heimatbund hatte das Projekt einst angestoßen und bei der Umsetzung eng mit Stadt und TBR kooperiert. „Das war eine ganz wunderbare Zusammenarbeit“, lobt die Vorsitzende. Zudem habe man sich für die neue Tapas-Bar in der Gertenbachstraße engagiert, und der Kulturkreis im Heimatbund hatte zur Bundestagswahl eine Podiumsdiskussion auf die Beine gestellt.

„Ohne Corona hätten wir sicherlich noch mehr gemacht“, sagt Karthaus. Ein großes Bürgerfest im Sommer zum Beispiel. Oder eine Einweihungsfeier für den Platz hinterm Rathaus. Auch bei der Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Eisernstein hätte man sich gerne noch stärker eingebracht, gibt sie zu, vor allem bei der Gestaltung des Platzes in der Mitte des geplanten Kreisverkehrs. „Das wird schließlich eine Visitenkarte für Lüttringhausen.“

Eine gute Gelegenheit, solche Themen anzusprechen, wäre eigentlich das traditionelle Kottenbutteressen, längst ein Pflichttermin für die Spitzen aus Politik und Rathaus, wenn auch nicht immer ein ganz so angenehmer. Eigentlich hätte die aktuelle Ausgabe just in diesen Tagen stattfinden sollen, musste dann allerdings, wie schon 2021, wegen der hohen Infektionszahlen abgesagt werden.

„Wir versuchen aber, das Kottenbutteressen im Frühjahr nachzuholen“, berichtet Christiane Karthaus. Zehn Themen habe der Heimatbund ausgemacht, die es dabei zu besprechen gelte, darunter die Verkehrsproblematik auf der Remscheider Straße vor der Stiftung Tannenhof und die neue Strecke des Linienbusses durchs „Dorp“. Falle eine Veranstaltung zu oft aus, könne sie in Vergessenheit geraten, befürchtet die Vorsitzende. „Beim Kottenbutteressen kann es aber auch die gegenteilige Wirkung haben, dass alle richtig loslegen, wenn es endlich weitergeht.“

Insgesamt erhoffe man sich 2022 die Rückkehr zu mehr Normalität, so Karthaus. Der Weihnachtsmarkt soll, wenn möglich, wieder stattfinden. Und die Einweihung am Rathaus. Zudem seien einige Kulturveranstaltungen in den Planung, Konzerte, Kabarett und Lesungen unter anderem. „Damit wieder ein bisschen mehr Leben reinkommt.“ Angedacht sei auch ein Live-Event mit DJs. „Irgendwie kriegt man das doch immer hin“, sagt Karthaus. „Es muss ja weitergehen.“

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