Ehemalige Jugendherberge

Vertrag für Naturschule in Burg ist unterzeichnet

Die Weichen für die Einrichtung in der ehemaligen Jugendherberge sind gestellt

Von Kristin Dowe

Solingen. Der nächste Schritt für die Naturschule, die in die Räumlichkeiten der ehemaligen Jugendherberge in Burg einziehen soll, ist vollzogen: „Beide Seiten haben den Vertrag unterschrieben und das Objekt wurde übergeben“, teilte der bisherige Eigentümer Sam Jordan unserer Zeitung mit, der das Solinger Immobilienunternehmen „Raumvision“ betreibt. „Der Startschuss für die Naturschule ist damit gefallen und auch die Stadt steht dem Projekt offenbar sehr positiv gegenüber.“

Grundsätzlich habe der Unternehmer auch lukrativere Angebote für die weitere Nutzung des Objekts gehabt. „Darum ging es uns aber nicht in erster Linie. Das Konzept einer Naturschule hat uns überzeugt.“ Die Umbauarbeiten sollten etwa bis März 2022 abgeschlossen sein. Die Maßnahmen für den Brandschutz seien nicht all zu aufwendig – die Auflagen seien diesbezüglich schon früher hoch gewesen, da es sich um eine ehemalige Jugendherberge handelte.

Vera Niehr, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft Vivimos, die Trägerin der privaten Naturschule ist, sieht gute Chancen, dass die Räume zum Frühjahr 2022 hin bezugsfertig sind und der Betrieb zum neuen Schuljahr dann starten kann. „Es sind schon rund 70 Prozent der verfügbaren Plätze belegt“, freut sie sich. „Ich habe zwei Tage gebraucht, um das alles zu verarbeiten. Aber jetzt heißt es: Ärmel hoch und ab dafür!“ Das Team verteile bereits Flyer in der näheren Umgebung.

Aktuell laufe noch das Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Am Standort Solingen – einen weiteren wird die Naturschule in Rodenkirchen betreiben – sind vorerst zwei Grundschulklassen und eine Sekundarstufe I geplant, aus der später eine Oberstufe gebildet werden soll.

An der Schule wird es einen naturpädagogischen Schwerpunkt geben, in den auch Tiere wie zwei Schulpferde, Hühner, Kaninchen und Landschildkröten mit einbezogen werden sollen. Geplant seien außerdem Selbstversorgungsflächen, auf denen die Schüler selbst Gemüse anbauen und mittags zubereiten können. Auch soll es ein von Schülerinnen und Schülern geführtes Café geben, das zweimal in der Woche für Nachbarn, Eltern und Freunde seine Pforten öffnen wird. „Die freizeitpädagogischen Angebote werden neben dem Schulbetrieb weiter laufen und können auch von Besuchern genutzt werden“, kündigt der Flyer an.

Aktuell sucht die Schule noch Spender und Sponsoren für das gemeinnützige Projekt. Weitere Informationen gibt es online:

freie-naturschulen.de

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Polizeibeamter vom Hasten wird die Menschen vermissen
Polizeibeamter vom Hasten wird die Menschen vermissen
Polizeibeamter vom Hasten wird die Menschen vermissen
Für den Wertstoffhof braucht es auch weiterhin einen Termin
Für den Wertstoffhof braucht es auch weiterhin einen Termin
Für den Wertstoffhof braucht es auch weiterhin einen Termin
Vier Impfstellen sollen in Remscheid das Tempo erhöhen
Vier Impfstellen sollen in Remscheid das Tempo erhöhen
Vier Impfstellen sollen in Remscheid das Tempo erhöhen
Corona: AOK bietet Impfaktion auf Schützenplatz - Inzidenz bei 325,5
Corona: AOK bietet Impfaktion auf Schützenplatz - Inzidenz bei 325,5
Corona: AOK bietet Impfaktion auf Schützenplatz - Inzidenz bei 325,5

Kommentare