Kulturmanagerin der Klosterkirche

Veronika Weber verlässt Lennep

Die Klosterkirche braucht eine neue Kulturmanagerin.

Von Sabine Naber

Veronika Weber, die seit 2017 die Aufgabe inne hat, beende aus familiären Gründen Ende Oktober ihre Tätigkeit in Lennep, wurde auf der Hauptversammlung des Trägervereins am Dienstagabend verkündet. „Schade, dass Du gehst. Ihr seid ein gutes Team gewesen“, bedauerte Wolfgang Moritz, Vereinsvorsitzender, die Kündigung von Veronika Weber, die gemeinsam mit Sonja Tewinkel das Kulturzentrum als Duo leitet. „Aber wir werden eine Lösung finden. Denn die hohe professionelle Arbeit soll fortgesetzt werden“, so der Vorsitzende.

64 Kulturveranstaltungen und mehr als 10 000 Besucher verzeichnete die Klosterkirche 2019. „Wir haben gut gewirtschaftet. Die Beleuchtungsanlage ist erneuert worden, bietet optisch und energetisch eine Verbesserung. Außerdem sind unsere Stühle neu bezogen und der Flügel restauriert worden“, berichtete Wolfgang Moritz weiter.

Hinter den beiden Kulturmanagerinnen liegen allerdings arbeitsintensive Monate. „Wir mussten Corona bedingt die Sitzplätze von 270 auf 96 reduzieren und auf liebgewordene Gäste verzichten“, fasste es Veronika Weber zusammen.

Aber es sei gelungen, fast alle ausgefallenen Termine ins neue Jahr zu verschieben. „Und wir haben es beispielsweise geschafft, im Dezember Theater für Kinder ins Haus zu holen. Und wir starten im neuen Jahr eine Kooperation mit den Bergischen Symphonikern“, fügte Sonja Tewinkel hinzu.

Weil Remscheid noch als Risikogebiet eingestuft wird, gebe es das Kulturprogramm zurzeit nur für 14 Tage im Voraus. Der Vorverkauf seischleppend. „Ein oder zwei Tage vorher gibt es dann einen Run auf die Karten, nachdem sich die Besucher telefonisch vergewissert haben, dass die Veranstaltung tatsächlich stattfindet.“ Erfreulich sei, dass das Live-Streaming-Programm funktioniere. „Auch Anny Hartmann mit ihrem politischen Kabarett „No Lobby is perfect“ wird im Internet zu sehen sein“, versicherte Sonja Tewinkel.

Schatzmeister Torsten Kohl sagte mit Blick auf 2019, dass es ein Wachstum in allen Bereichen gegeben habe. „2020 ist allerdings ein wirtschaftlich bewegtes Jahr mit um 50 Prozent reduzierten Einnahmen. Der voraussichtliche Verlust von 85 000 Euro sei aber durch Rücklagen und die Spende eines Ehepaares gedeckt. „Einmalig können wir den Verlust auffangen.“ Der geschäftsführende Vorstand mit Wolfgang Moritz an der Spitze wurde einstimmig wiedergewählt.

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