Politik

Verkostung: Jugendschutz bleibt gewahrt

Dass es Wein-, Whisky- und Bierverkostungen im Deutschen Werkzeugmuseum gibt, schmeckt so manchem Kulturpolitiker nicht.

Im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung am Dienstagabend kochte das Thema kurzzeitig hoch. Fritz Beinersdorf (Linke) fragt sich, was als Nächstes kommt, wenn Cannabis legalisiert wird – und sieht obendrein keine Verbindung zwischen Werkzeug und alkoholischen Getränken.

„Ich bin damit nicht einverstanden“, erklärte er. Weswegen sich der Ausschussvorsitzende Karl Heinz Humpert (CDU) veranlasst sah, die Gemüter abzukühlen. „Fritz, bei aller Liebe, wir sollten es nicht dramatisieren. Das Deutsche Werkzeugmuseum ist nicht das einzige Museum, das so etwas anbietet.“ Es diene dazu, Publikum zu generieren. „Und die Museen haben es ohnehin schon schwer genug.“ Die Grünen hatten das Thema aufs Tapet gebracht. Sie wollten wissen: Inwieweit gehen die Alkohol-Verköstigungen, die 20 Prozent des Veranstaltungsprogramms ausmachten, mit dem Auftrag des Museums einher? Und gibt es ein Jugendschutzkonzept? Ilka Brehmer (Grüne) erklärte in der Sitzung, dass bei der Anmeldung nicht nach dem Alter des Teilnehmers gefragt werde. „Wie wird also gewährleistet, dass kein Jugendlicher teilnimmt?“ Lars Fastenrath von der Stadtverwaltung erklärte: „Ganz einfach: Durch die Vorlage des Ausweises.“ Bislang habe sich übrigens noch nie ein Jugendlicher für eine Verkostung im Deutschen Werkzeugmuseum interessiert. -mw-

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