Verein "Slow Food" steht für bewusstes Genießen

Torsten Bremer unterstützt die Ideen der Slow-Food-Bewegung und darf jetzt deren Logo führen.
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Torsten Bremer unterstützt die Ideen der Slow-Food-Bewegung und darf jetzt deren Logo führen.

Küchenmeister Torsten Bremer ist stolz. Der Chef des Restaurants "Bremers No. 1" im Hölterfelder Hof gehört jetzt zu der relativ überschaubaren Gruppe der Slow-Food-Unterstützer. Es ist das erste Restaurant in Remscheid, das in den Verein "Slow Food Deutschland" als Unterstützer aufgenommen worden ist.

Ansonsten zählt in Remscheid nur die Kaffeerösterei "Rigano" aus der Nordstraße zu den Unternehmen, die sich den Zielen der Non-Profit-Organisation verschrieben haben.

Der Verein macht sich beispielsweise für die Beibehaltung althergebrachter Produktionsweisen und -techniken stark, für die Nutzung regionaler Produkte und im Fall der Gastronomie für den Verzicht auf den Einsatz von Fertigprodukten.

Ein Konzept, das auch Torsten Bremer in seiner Küche nach Möglichkeit verfolgt. Davon hat sich Ira Schneider, die zur Slow-Food-Gruppe "Convivium Bergisches Land" gehört und den Arbeitskreis Burger Brezel mit ins Leben gerufen hat.

Die Food-Journalistin nahm die Gaststätte "Bremers No. 1" in Hasten unter die Lupe und machte sich mit Bremers Kochphilosophie vertraut. Sie ließ sich die Küche zeigen und probierte auch die hand- und hausgemachten Pommes frites und Soßen, für die Küchenmeister Torsten Bremer auch über die Grenzen Remscheids bekannt ist. Erst danach kam das Okay zu der Aufnahme in den kleinen Kreis der bundesweit rund 400 Unterstützer oder Förderer des Vereins.

Verbunden damit sei ein Förderbeitrag von mindestens 300 Euro pro Jahr, erklärt Margret Wehning, Sprecherin des Conviviums Bergisches Land, das in Remscheid neun Mitglieder hat. Die Anerkennung als Unterstützer und das damit verbundene Führen des Logos gilt aber nicht bis in alle Ewigkeit. Es werde jährlich geprüft, betont Ira Schneider.

Ziel ist die Bildung einesNetzwerkes Gleichgesinnter

Außerdem geht damit die Hoffnung einher, dass sich ein Netzwerk Gleichgesinnter bildet. Dazu gehört auch, dass die gut 12.000 Vereinsmitglieder in Deutschland bemüht sind, alte Gerichte, Haustierrassen und Produktionstechniken zu bewahren. So hat sich der Arbeitskreis Burger Brezel dem Erhalt dieser Backware zum Ziel gesetzt. Und das gelingt nur, wenn die Brezel wieder aus seinem Schattendasein herausgeholt wird. Dabei sollen Aktionen wie "O´zoppt is! Heute schon gezoppt?" vom 27. September bis 26. Oktober helfen. Daran beteiligt sind 20 Betriebe, die bergische Genüsse wie kleine Snacks, Gerichte und Menüs mit Oktoberfest-Charakter rund um die Burger Brezel anbieten. Zum ersten Mal auch Torsten Bremer, der unter anderem einen Anti-Pasti-Teller mit Brezel-Croûtons offeriert.

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