Verein möchte Jugend für Konzerte gewinnen

Der alte Vorstand der Remscheider Orchesterfreunde wurde wiedergewählt (v.l.): Beirat Wolf-Dieter Spelsberg, Schriftführerin Gabriele Krause, Vorsitzender Harald Lux, Schatzmeister Dr. Jörg Bauer und Jugendarbeitsbeauftragter Wolfgang Luge. Archivfoto: Melissa Wienzek
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Der alte Vorstand der Remscheider Orchesterfreunde wurde wiedergewählt (v.l.): Beirat Wolf-Dieter Spelsberg, Schriftführerin Gabriele Krause, Vorsitzender Harald Lux, Schatzmeister Dr. Jörg Bauer und Jugendarbeitsbeauftragter Wolfgang Luge. Archivfoto: Melissa Wienzek

Remscheider Orchesterfreunde hatten zur Hauptversammlung geladen

Von Sabine Naber

Beim Förderverein der Remscheider Orchesterfreunde ist der alte Vorstand auch der neue. Einstimmig wurden Harald Lux als Vorsitzender, Dr. Jörg Bauer als Schatzmeister, Wolfgang Luge für den Bereich Jugendarbeit und Gabriele Krause als Schriftführerin wiedergewählt.

Bei der Hauptversammlung am Montagabend in den Proberäumen der Bergischen Symphoniker ging es aber zunächst um Kinder und Jugendliche und die Frage, was sie auf der Bühne erleben möchten. „Unser Ziel ist es, den Nerv der Schüler zu treffen, uns neue Impulse und Formate für sie zu überlegen“, machte Katherina Knees, die bei den Symphonikern den Bereich Edukation und Dramaturgie abdeckt, deutlich.

„Bei den Kindergarten- und Schulkindern sind wir durch die Familienkonzerte schon weit.“

Katharina Knees

„Rund 44 000 Klicks gab es bei Youtube für das musikalische Märchen von „Peter und der Wolf“. Und danach haben wir noch kleine Filme veröffentlicht und schöne Rückmeldungen von den Lehrerinnen und Lehrern bekommen“, freut sich Knees. Sie will Neues mit Altbewährtem kombinieren. „Bei den Kindergarten- und Schulkindern sind wir durch die Familienkonzerte schon weit. Jetzt überlegen wir, wie wir die Teenies in unsere Konzerte locken können. Pläne schmieden wir gerade im Bereich Tanz und Multimedia“, verrät sie.

Geschäftsführer Stefan Schreiner berichtete, dass die Corona-Pandemie dem Orchester keine wirtschaftlichen Probleme bereitet habe: „Musikalisch war es aber ein Desaster. Wir mussten uns auf Musikveranstaltungen per Video konzentrieren, haben bisher sieben vorgestellt. Und die kamen an“, sagte er mit Blick auf die beiden Musiker Michael Forster und Simon Roloff, die für die professionelle Umsetzung sorgen. „Auch in der kommenden Spielzeit wird es Platz-Einschränkungen geben. Deshalb überlegen wir, zu unseren Konzerten zweimal einzuladen. Beim On-Fire-Projekt wird auch dann kein Platz frei bleiben“, ist sich Schreiner sicher.

Auch, dass die Bergischen Symphoniker am 1. September zu ihrem ersten Philharmonischen Konzert auf der Bühne im Teo Otto Theater stehen werden. „Wir dürfen dann wieder 90 Minuten spielen. Und statt einer Pause – die wegen Corona noch nicht wieder erlaubt ist – wird es nur eine Umbau-Unterbrechung geben.“

Vorsitzender Harald Lux gab bekannt, dass die Mitgliederzahl und auch, die der Paten, gleich geblieben sind. Um die Bergischen Symphoniker noch bekannter werden zu lassen, würde überlegt, Konzertgutscheine zu verschenken und beispielsweise in einem On-Fire-Konzert das nächste Philharmonische Konzert vorzustellen.

Bei der Kassenprüfung machte es Lutz Uwe Magney kurz: „Sie stimmt.“ Gedacht wurde den beiden Mitbegründern des Fördervereins Dr. Dr. Jürgen Brähler und Helmut Epe, die in diesem Jahr verstorben sind. Sie fehlen auch im Beirat, der jetzt mit Wolf-Dietrich Spelsberg, Dr. Britta Wurm, Mareike Brzoska und Wolf-Stefan Steinröhder nur noch vier Mitglieder hat.

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