Planung für die Stadtteilbibliothek

Umbau der Lüttringhauser Feuerwache soll noch dieses Jahr starten

In die alte Feuerwache im Dorp soll neues Leben einziehen.
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In die alte Feuerwache im Dorp soll neues Leben einziehen.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Der Umbau der alten Lüttringhauser Feuerwache zur Stadtteilbibliothek soll noch in diesem Jahr beginnen. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage des Fördervereins Lütteraten in der Bezirksvertretung hervor: „Die hierfür erforderlichen Planungsarbeiten haben begonnen“, heißt es darin. Der Bezug des Gebäudes könne „nach jetzigem Stand“ im kommenden Jahr erfolgen.

Aktuell sei noch die Wohnung im ersten Stock bewohnt, berichtete Frank Schulz vom Liegenschaftsamt in der BV. Geplant sei, dass der Mieter ins Dachgeschoss umziehe, sobald dieses renoviert sei, und dann die Umbauarbeiten im ersten Stock beginnen können. „Die Gewag ist zurzeit dabei, die Arbeiten auszuschreiben“, erklärte Schulz. Laufe alles gut, könnte die Renovierung im Herbst abgeschlossen werden.

Einen Strich durch die Rechnung könne aber die Verfügbarkeit von Handwerkern und Material machen, betont die Verwaltung. Beides sei bereits heute knapp und die weitere Entwicklung, auch mit Blick auf den Ukraine-Krieg, nicht absehbar.

Die Vorlage enthält auch eine aktualisierte Kostenschätzung. Demnach gehe man inzwischen von Gesamtkosten von 936.200 Euro aus – 111.200 Euro mehr als ursprünglich geplant. Der Mehrbedarf werde im städtischen Haushalt für 2023 eingeplant, so die Verwaltung. Die ursprünglichen Baukosten waren dort bereits vorgesehen, 400.000 Euro in diesem und noch einmal 425.000 Euro im kommenden Jahr.

Darin enthalten ist bereits der geplante Glasanbau, nicht aber dessen angedachte Aufstockung. Die Realisierung hänge nicht zuletzt auch an der Zustimmung der Denkmalbehörde, erklärte Nicole Grüdl-Jakobs, Leiterin der Kommunalen Bildungszentrum. Zudem sei auch die Finanzierung der Aufstockung, sollte sie genehmigt werden, noch nicht geklärt.

Eine erste Schätzung lag bei 200.000 Euro, inzwischen müsse man eher mit 400.000 rechnen, heißt es in der Vorlage. Ob es Fördergeld gebe, hänge wohl auch davon ab, wie viele andere Bibliotheken sich darum bemühen, so Grüdl-Jakobs. Seien die Mittel überzeichnet, könne Remscheid leer ausgehen. Schließlich habe man gerade erst 200.000 Euro aus dem gleichen Topf für die Modernisierung der Technik erhalten.

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