Tierschutzverein

Traurige Schicksale: 17 Katzenbabys suchen ein Zuhause

Eines niedlicher als das andere: Diese 17 Kitten suchen ein Zuhause. Sie sind im August abgabebereit – und halten das Team ziemlich auf Trab. Collage: Mangold
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Eines niedlicher als das andere: Diese 17 Kitten suchen ein Zuhause. Sie sind im August abgabebereit – und halten das Team ziemlich auf Trab.
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Tierschutzverein „Unsere Herzen für Pfoten und Tatzen“ ist auf weitere Mithilfe angewiesen.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Eine bunte Kindergartentruppe hält Ramona Sinemus und ihre Freundin derzeit ganz schön auf Trab: 17 Katzenbabys tollen aktuell durch das Haus des Tierschutzvereins „Unsere Herzen für Pfoten und Tatzen“ im Morsbachtal, Tendenz steigend. Denn ein weiteres Muttertier ist ebenfalls trächtig. Teilweise haben die Kleinen bereits eine traurige Geschichte. Und dabei sind sie gerade mal ein paar Wochen alt. Diese Neuigkeiten gibt es vom Breitenbruch:

Katzenbabys: Das traurigste Schicksal teilen wohl die sieben Geschwisterchen, die Ramona Sinemus und eine Helferin in Wichlinghausen aufgelesen haben. „Ihre Mama ist sehr wahrscheinlich erschossen worden“, berichtet die Tierschützerin. Zurück blieben sieben Waisen, die gerade mal vier Wochen alt waren. Das Team zog sie mit der Flasche auf. Und dann ist da noch Cris. Die Katze, die das Team von einem Bauernhof bekommen hat, gebar im Morsbachtal vier eigene Babys. Plötzlich ein Anruf – Ramona Sinemus fuhr raus und fand ein Katzenbaby ohne Muttertier an der ihr genannten Stelle. „Ihre Mama ist überfahren worden“, bedauert die Remscheiderin. Also schoben sie Cris kurzerhand das Waisenbaby unter und noch ein weiteres Findelkind – und sie nahm alle an. „Cris ist sowas von gechillt.“ Auch die anderen sieben dürfen nun bei ihr kuscheln. Mitte bis Ende August sind alle abgabebereit, ab nächster Woche werden sie geimpft. Wer Interesse hat, kann sich melden. Auch Cris wird ab August vermittelt.

Und die nächsten Babys sind schon in Sichtweite: Eine weitere Katze liegt in den Wehen. „Ich habe mir zudem gerade erst eine Stelle an der Hauptstraße angeguckt, dort lebt eine Katzenmama mit ihren drei Kleinen. Das geht gar nicht.“ Daher ihr dringender Appell: „Katzenbesitzer sollten ihre Tiere auf keinen Fall unkastriert rauslassen!“ Die Population wilder Katze nehme so dramatisch zu.

Hilfe: Nach den letzten RGA-Berichten haben sich freiwillige Helfer gemeldet. „Darüber waren wir sehr dankbar.“ Aber nun sei ein Teil der Ehrenamtler verhindert – und der Verein sucht neue Helfer, vor allem für die Morgenstunden. „Wir bräuchten dringend Hilfe.“

Renovierung: Ein neues Katzenzimmer soll geschaffen werden, um all die kleinen Fellknäuel versorgen zu können. „Der Verein könnte dringend Unterstützung bei der Suche nach Ideen, Farbspenden, Einrichtungsgegenständen sowie Manpower für die Realisierung gebrauchen“, sagt Natalie Mangold, die sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert.

Floyd: Die RGA-Leser, die zahlreich gespendet haben, erinnern sich sicher noch an Kater Floyd. Er hatte sich mit der Felinen Infektiösen Peritonitis (FIP) infiziert, der Verein startete daraufhin eine kostspielige Therapie. Nach der ersten Phase erlitt Floyd einen Rückfall, nun ist er nach Runde 2 seit mehr als 130 Tagen symptomfrei und gilt als geheilt. Gemeinsam mit seinem Bruder Merlin lebt er bei einer Familie in Dülmen und tobt durch den gesicherten Garten. „Ihm geht es super gut, ich könnte vor Glück weinen“, sagt Sinemus.

Kontakt: Tel. 5 60 20 20 oder Tel. (01 73) 5 29 31 99

unsere-herzen-fuer-pfoten-und-tatzen.de

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