Freizeit

Die Trasse überzeugt mit gutem Asphalt

Dirk Rosenstock (vorne) macht mit seinem Vater an Christi Himmelfahrt traditionell eine Radtour. Foto: Hendrik Larmann
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Dirk Rosenstock (vorne) macht mit seinem Vater an Christi Himmelfahrt traditionell eine Radtour.

Seit knapp einem Jahr verbindet die Balkantrasse Leverkusen und Remscheid. Vor allem Radfahrer schätzen die Verbindung.

Von Hendrik Larmann

Von Remscheid nach Leverkusen mit dem Rad fahren – was bis vor wenigen Jahren Kondition verlangte, ist mittlerweile für viele gut machbar. Die Balkantrasse verbindet seit der Fertigstellung vor knapp einem Jahr die Städte Leverkusen und Remscheid – mit Unterbrechungen. Ein guter Anlass also, das Teilstück im Bergischen – von Remscheid nach Wermelskirchen – unter die Lupe zu nehmen.

Pünktlich zum Start am Lenneper Bahnhof setzt Nieselregen ein. Bereits am Vormittag zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite. Die Trassenbahn war nur spärlich bestückt. Vereinzelt begegnete man Radfahrern, Fußgängern und Läufern. Vorerst bestimmen der sonore Ton der rollenden Fahrradreifen und der Gesang der dem Regen trotzenden Vögel das Klangbild. Straßenlärm ist auf den ersten Metern nicht auszumachen.

Nach gut drei Kilometern lädt das Restaurant „Afroditi“, das über einen kurzen Fußweg von der Trasse gut zu erreichen ist, zu griechischen Speisen – bei gutem Wetter auch im Biergarten. Den nach gut drei Kilometern folgenden Abzweig in Richtung Radevormwald und Wupper-Talsperre links liegengelassen, geht es weiter in Richtung Wermelskirchen. Die vielbefahrene Borner Straße ist nun in Sicht- und Hörweite. Der Ausblick über weite Wiesen und Wälder entschädigt hierfür jedoch.

Nach gut vier Kilometern – in Bergisch-Born angelangt – lädt ein Unterstand zum Verweilen ein. Schüler der hiesigen Waldorfschule errichteten den soliden Holzbau mit Fachwerk und Schieferwand im Sommer letzten Jahres.

Besucher schätzen die Nähe der Trasse zu den Städten

Auf der Durchreise sind Dirk Rosenstock und sein Vater. Jedes Jahr gehen sie am Himmelfahrt-Wochenende auf Radtour. 2015 haben sie sich fürs Bergische entschieden. Im heimischen Bochum gestartet, ging es entlang der Ruhr zur Rundreise bis zum Sonntag. Gut 80 Kilometer kämen am Tag zusammen, berichtet Rosenstock. Er schätzt die Balkantrasse: „Hier kann man sich viele Städte anschauen und fährt nicht nur vorbei“, sagt er. Der gute Asphalt sei ihm sofort aufgefallen, erzählt der Radfahrer weiter.

Es geht weiter, am Ortskern von Bergisch Born vorbei. Nach rund zehn Minuten Fahrt beginnt das Eldorado für Lenker elektrischer Fahrräder – Pedelecs und E-Bikes. Die EWR hat hier einige Meter von der Trasse entfernt, jedoch gut ausgeschildert, eine Ladestation für die Fahrzeuge errichtet. Wer mal vom Sattel runter möchte, kann dort Fußballspiele des SSV Bergisch Born anschauen.

Nach über sechs Kilometern lädt Giovanni Raia in seine Trattoria „Il Casale“. Der Gastronom bedauert, dass das Wetter nicht so schön ist wie vorhergesagt: „Heute baue ich wohl nichts im Biergarten auf.“

ANGEBOTE

PEDELEC Bei Bedarf lassen sich E-Bikes an der EWR-Ladestation kostenlos aufladen. Schlüssel hierfür gibt es bei anliegender Gastronomie. 

WANDERBUS Die Kreise Rhein- und Oberberg planen eine Buslinie entlang der Balkantrasse, mit welcher auch Räder transportiert werden.

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