Therapien bei Leistenbrüchen

Dr. Markus Meibert ist Chefarzt der Chirurgie an der St. Lukas Klinik. Foto: Uli Preuss/Kplus Gruppe
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Dr. Markus Meibert ist Chefarzt der Chirurgie an der St. Lukas Klinik. Foto: Uli Preuss/Kplus Gruppe

Arzttipp

Therapien bei Leistenbrüchen Von Dr. Markus Meibert

In den meisten Fällen kann ein Leistenbruch gut durch eine minimal-invasive Operation behandelt werden. Gefährlich und auch lebensbedrohlich wird es, wenn zum Beispiel eine Darmschlinge in den Bruchsack rutscht, sich dort einklemmt und nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Dann muss sofort operiert werden. Nur so kann verhindert werden, dass der eingeklemmte Darmanteil abstirbt. Operiert wird in der Regel minimal-invasiv über drei kleine Einstiche, über die die Operationsinstrumente in den Bauchraum eingeführt werden. Die Schwachstelle in der Muskulatur wird dabei mit einem Kunststoffnetz verschlossen und die Bauchwand gleichzeitig verstärkt. Die minimal-invasiven Methoden haben den Vorteil, dass keine großen Narben entstehen und damit auch nur sehr selten an der operierten Stelle eine neue Hernie entsteht. Die Bauchdecke ist mit dieser Methode sofort wieder voll belastbar. Selten entstehen längerfristige Schmerzen. Welche Operationsmethode gewählt wird, hängt in erster Linie von der Lage und der Größe des Bruchs, aber auch vom Alter ab und wird mit dem Patienten festgelegt.

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