„Six Bridges Rally“

„A-Team“ düst für Kinder durch neun Länder

Ariane Konermann (l.) und Ariane Isele brechen am 11. September mit ihrem VW Käfer Baujahr 1973 zur Rallye auf. Dabei sammeln sie Spenden für die Kinderschutzambulanz. Das Team freut sich. Foto: Roland Keusch
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Ariane Konermann (l.) und Ariane Isele brechen am 11. September mit ihrem VW Käfer Baujahr 1973 zur Rallye auf. Dabei sammeln sie Spenden für die Kinderschutzambulanz. Das Team freut sich.
  • Melissa Wienzek
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Freundinnen sammeln bei „Six Bridges Rally“ Spenden zugunsten der Kinderschutzambulanz

Remscheid. Sie nennen sich das „A-Team“ und haben eine Mission: Möglichst viele Spenden bei der „Six Bridges Rally“ (Eigenschreibweise) für die Ärztliche Kinderschutzambulanz sammeln. Bei der Tour, die am 11. September im Müngstener Brückenpark startet, düst das „A-Team“ namens Ariane Isele und Ariane Konermann in 16 Tagen durch 9 Länder und über 6 Brücken, die 2017 einen gemeinsamen Antrag auf die Aufnahme als Unesco-Weltkulturerbestätten stellten.

Und genauso wie Mr. T, Murdock & Co. wollen auch die beiden Freundinnen dabei einen guten Zweck verfolgen – und Kindern helfen. „In dieser besonderen Zeit kommen viele Kinder zu kurz. In der Kinderschutzambulanz bekommen sie den Zuspruch, den sie brauchen“, sagt die Remscheiderin Ariane Konermann. Gemeinsam mit ihrer Freundin Ariane Isele aus Wuppertal will sie nun offensiv bei Firmen für das Projekt werben und Spenden sammeln. Diese dürfen sich im Gegenzug auf dem „A-Team“-Auto verewigen.

Das Rallyefahrzeug ist in diesem Fall aber kein schwarzer Van, sondern ein knallrotes VW-Käfer-Cabrio Baujahr 1973. Mit 60 PS, ohne Servolenkung oder jegliches Xenon-Licht. Damit der Oldtimer die 6000 Kilometer auch schafft, hat er gerade einen Motor-Check-up sowie neue Reifen erhalten. „Denn wir fahren sicher über so manche Schotterpiste in den südlichen Ländern“, sagt Konermann, die sich beruflich um Senioren kümmert und Immobilien verwaltet. Die Werkstatt gibt auf jeden Fall grünes Licht für die Rallye.

Und die muss gut vorbereitet werden. Die Freundinnen haben bereits To-do-Listen erstellt und die Rückbank ausgebaut. „Wir stapeln dort Eurokisten: Jeder bekommt eine für seinen persönlichen Bedarf, dann brauchen wir noch Platz für ein Zelt, Schlafsäcke, Wasserkocher, Kaffeemaschine. Und für eine Fotokiste“, sagt Konermann. Denn Ariane Isele ist Fotografin. „Mal sehen, ob wir überhaupt ankommen oder Ariane immer für ein gutes Foto anhalten will“, scherzt Ariane Konermann.

Mit dem Strom müssen die beiden haushalten. Statt USB-Ladeport gibt es in dem alten Schätzchen nur einen „hochmodernen Zigarettenanzünder“, wie es Konermann nennt. Navi? Fehlanzeige. Es wird bewusst ohne gefahren. „Dafür kaufen wir uns Atlanten und Länderkarten“, sagt Isele. Gefahren wird – natürlich – offen. Daher ebenfalls im Rallyegepäck: Kopfbedeckung, Sonnenschutz, Ohrstöpsel. Denn der 1303 knattert ordentlich.

Mit geschätzten 10 Litern auf 100 Kilometern hat das rote Insekt auf vier Rädern viel Durst. Aber kein Problem: Die Frauen nehmen zwei Kanister Benzin mit. Und für den Rest hoffen sie auf Hilfe der anderen Teams. „Die sind alle Bastler“, sagt Konermann. Das Tourbuch bekommen die beiden Rallyefahrerinnen übrigens erst am Starttag. „Das wird ein Abenteuer. Wir werden definitiv über uns hinauswachsen“, sagt Konermann. Wie einst das andere A-Team.

Kontakt für Spender: Tel. (01 78) 9 68 00 25

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