Evangelische Kirche

Superintendentin führt Oliver Rolla in sein Amt ein

Einführungsgottesdienst für Oliver Rolla in der Evangelischen Kirche in Lüttringhausen mit Superintendentin Antje Menn. Foto: Doro Siewert
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Einführungsgottesdienst für Oliver Rolla in der Evangelischen Kirche in Lüttringhausen mit Superintendentin Antje Menn.

Pfarrer übernahm bereits vor 28 Monaten seine Stelle in der Lüttringhauser Kirchengemeinde

Von Peter Klohs

Remscheid. Pfarrer Oliver Rolla ist bereits seit dem Mai 2019 in der Gemeinde Lüttringhausen tätig, wurde aber bisher nicht offiziell in sein Amt eingeführt. „Coronabedingt ließ der Einführungsgottesdienst auf sich warten“, sagte Pfarrerin Kristiane Voll am Sonntagmorgen, als in einem 80-minütigen Festgottesdienst in der voll besetzten evangelischen Kirche zu Lüttringhausen der gebürtige Solinger Rolla sein Amt offiziell übernahm.

Der Posaunenchor der Gemeinde eröffnete den Gottesdienst angemessen mit „Highland Cathedral“, einer Hymne die erst 1982 komponiert wurde. Schön auch das Psalmgebet mit der Zeile: „Glücklich die Kirche, die sich selbst in Frage stellt und die über sich selbst lächeln kann.“ Zu Oliver Rollas Amtseinführung gesellte sich das Presbyterium zu den Geistlichen. Alle richteten Worte entweder aus der Bibel oder private Segenswünsche an den Pfarrer. Als Leitspruch für seine Arbeit hatte sich Rolla Psalm 37 ausgesucht: „Befiehl dem Herr deine Wege.“

Auch darauf bezog sich die Einführungsrede von Superintendentin Pfarrerin Antje Menn, die ebenso die starke Familienbindung des Pfarrers hervorhob. „Ihre Frau, Ihre Tochter und deren Mann sind ebenfalls nach Lüttringhausen gekommen.“ Die Einführung fand ihren Höhepunkt, als Menn die Frage stellte: „Bruder Oliver Rolla, bist du bereit, weiterhin deinen Dienst in der Gemeinde Lüttringhausen zu übernehmen und zur Ehre Gottes und dem Wohl der Kirche zu wirken?“ Und mit fester Stimme antwortete Oliver Rolla: „Ja, mit Gottes Hilfe.“ Auch das Presbyterium hieß den Pfarrer mit gleichen Worten in seinem Amt willkommen.

In seiner zweigeteilten Predigt ging Pfarrer Rolla auf die Hilfe ein, die die Kirche in Zeiten von Pandemie und Hochwasserkatastrophe leisten könne. „Ja, die Welt dreht sich immer schneller und die Bedrohungen nehmen zu. Und auch, wenn das Schiff namens Gemeinde durch Angst und Unsicherheit bedroht ist, so kann die Kirche dagegen bestehen“, war Rolla sicher. „Wir brauchen immer neue Wege, die Botschaft der Kirche zu den Menschen zu bringen.“ Rolla schloss seine Predigt mit „Kirche kann nur gelingen, wenn sie eine Mitmachkirche wird, zuhören kann und demütig geworden ist.“

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