Engagement

Strick-Oma sucht weitere Wollspenden

Karin Hackländer strickt für krebskranke Kinder.

Remscheid. Es ist zur Lebensaufgabe im Alter geworden: Karin Hackländer strickt Mützen, Schals und Handschuhe für krebskranke Kinder. Seit 2011 beliefert die Remscheiderin die Kinderkrebsklinik in Düsseldorf. Ihr Engagement begann, als Hackländer Patientin in der Uniklinik war und bei einem Spaziergang im Garten Kinder mit kahlen Köpfen spielen sah. Zu Zeiten, als Corona kein Thema war, wurde die heute 85-Jährige auf die Station der Kinder mitgenommen. Sie erinnert sich, dass sie die Leiterin fragte, ob sie etwas für die Kleinen tun könne. Die habe geantwortet: „Können sie Stricken?“.

Obwohl selbst gesundheitlich angeschlagen, macht Hackländer daheim im Südbezirk genau dies. Im Frühjahr nimmt sie Baumwolle für den Sommer, im Herbst strickt sie mit Wolle für die kalte Jahreszeit. Ende 2021 hatte Hackländer drei Umzugkartons voller Sachen. Die Karin Hackländer nicht alleine füllt. Sie hat mit Kerstin Kühn-Filser und Iris Jantzen Mitstreiterinnen gewonnen. Im Trio wurde das Sortiment um kleine Puppen erweitert. Auch Sachspenden werden über Karin Hackländer weitervermittelt.

Unterstützt wird sie vom Wollparadies und Marion Kunze in Ronsdorf, die das Material bereitstellt. Dennoch wirbt Hackländer bei den RGA-Lesern: „Ich benötige immer wieder Spenden.“ Die Remscheiderin freut sich auf die Zeit, wo sie die Geschenke wieder persönlich abgeben kann bei den Kindern, die aus aller Welt zur Behandlung in die Landeshauptstadt kommen. Für ihren Einsatz erhielt die Seniorin mehrfach ein Dankeschön von der Elterninitiative in der Kinderkrebsklinik, die sich seit 1979 für die jungen Patienten einsetzt. Wer spenden möchte, meldet sich bei Karin Hackländer unter Tel. (0 21 91) 5 64 10 60. -AWe-

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