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Stadtteilbibliothek im Dorp könnte 2023/2024 umziehen

Ein Bild aus 2019: Der Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven (CDU, r.) spendete Bücher an Martin Kalhöfer von den Lütteraten, hier mit Nicole Grüdl-Jakobs und Lisa Nettekoven (h. v. l.). Archivfoto: Roland Keusch
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Ein Bild aus 2019: Der Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven (CDU, r.) spendete Bücher an Martin Kalhöfer von den Lütteraten, hier mit Nicole Grüdl-Jakobs und Lisa Nettekoven (h. v. l.).

Alte Feuerwache muss umgebaut werden – Stadt legt Pläne vor – Lütteraten gestalten mit.

Von Melissa Wienzek

Sie soll zum vielbesagten „Dritten Ort“ werden, eine Bücherei der Zukunft: die neue Stadtteilbibliothek Lüttringhausen in der alten Feuerwache. Nachdem bekannt wurde, dass sich die Stadt mit den derzeit noch im Obergeschoss des Gebäudes lebenden Mietern einig wurde, legt die Verwaltung nun konkrete Planungen für einen Umzug von der Gertenbachstraße in die alte Feuerwache vor. Wir geben einen Überblick.

Wie sieht das Konzept aus?

Architekt Jens Mennenöh, der mit den Planungen betraut wurde, stellte sein Konzept vor: Vorgesehen ist eine Nutzung der Flächen im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss. Neben einem Wintergarten und einem kleinen Außenbereich zum Lesen und Verweilen sind Räume für Veranstaltungen wie Lesungen, Kamishibai-Vorführungen, Kinderkino sowie die Arbeit mit Schülergruppen geplant. Ebenfalls vorgesehen sind eine 24-Stunden-Außenrückgabe, ein Kaffeeautomat sowie Arbeitsplätze, an denen mittels Laptops recherchiert und gelernt werden kann. Die neue Bibliothek soll zudem barrierefrei werden. „Ein solches Vorhaben hätte am derzeitigen Standort nicht realisiert werden können“, sagt Stadtdirektor und Kulturdezernent Sven Wiertz. Auch die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, Nicole Grüdl-Jakobs, ist begeistert von den Plänen.

Für wann ist der Umzug geplant?

Nach Schätzungen des städtischen Gebäudemanagements könnte der Umbau voraussichtlich 2023 abgeschlossen sein, so dass ein Umzug an den neuen Standort 2023/2024 realistisch scheint.

Wie sind die Lütteraten eingebunden?

Ganz konkret. Schließlich setzt sich der Förderverein der Bücherei, die Lütteraten, bereits seit über zehn Jahren für die Bibliothek in seinem Stadtteil ein – auch sprechen sich seit langem für einen neuen Standort aus. Daher nahmen die Lütteraten auch an der Begehung der alten Feuerwache und an einer anschließenden Diskussion teil. Die Mitglieder möchten sich finanziell und inhaltlich einbringen. Bezüglich des Innenausbaus der neuen Stadtteilbibliothek wollen die Lütteraten Meinungen der Lüttringhauser als auch Erfahrungen mit Dritten-Ort-Bibliotheken einholen.

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