Bauausschuss

Stadtpark soll zum „Garten“ für alle Remscheider werden

Teich ohne Wasser: Mit dem Gewässer wird über die Umgestaltung des gesamtes Parks nachgedacht. Archivfoto: Keusch
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Teich ohne Wasser: Mit dem Gewässer wird über die Umgestaltung des gesamtes Parks nachgedacht.
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Maßnahmenkatalog im Bauausschuss vorgestellt. Verwaltung prüft Ideen.

Von Axel Richter und Andreas Weber

Mit der Verlandung des Stadtparkteichs und der Diskussion um das beliebte Gewässer ist die Neugestaltung des kompletten Parks in den Fokus gerückt. „Viele Bedürfnisse des 20. Jahrhunderts konnten im aktuellen Stadtpark befriedigt werden, doch für das 21. Jahrhundert bedarf es einer konzeptionellen Neugestaltung“, fordert die SPD-Fraktion. Im Bauausschuss stellten die Sozialdemokraten einen 18 Punkte umfassenden Katalog vor, der sich an den Ideen des Bürgerworkshops orientiert, zu dem die SPD im Sommer 2019 in den Park eingeladen hatte.

Die Partei hatte die Ergebnisse ausgewertet und in einem Paket zusammengefasst, das nun geprüft werden soll. So könnte die Grünfläche vor dem Bismarckturm vergrößert, die Grünachse von der Konzertmuschel bis an die Martin-Luther-Straße verlängert werden. Die SPD setzt auf eine Erneuerung der Bänke, insbesondere die an der Konzertmuschel. Die Hundewiese soll verlegt und eingezäunt, einzelne Laufrunden im Stadtpark ausgewiesen und beschildert werden.

Einen Biergarten sieht die SPD zum Beispiel am Julius-Koch-Weg oder am Bismarckturm. Die Bushaltestelle Stadtpark soll näher an den mit rund 16,5 Hektar größten Park in Remscheid gelegt werden. Vor den großen Eingängen der Freizeitanlage sollen Rad-Parkflächen, Ladestationen für E-Autos, E-Bikes sowie Pedelecs entstehen. Die SPD denkt an ein Beleuchtungs- und Pflegekonzept. Insgesamt müsse der Park zum „Garten“ für alle Remscheider werden.

SPD fordert: Teich durch ein flaches, sicheres Becken ersetzen

Von enormer Bedeutung sei dabei das Wasser. „Gerade in heißen Sommern fehlt dieses Element, um die Qualität zu steigern.“ So soll der jetzige, stillgelegte Teich, der undicht war und dem es an einer natürlichen Quelle fehlte, durch ein flaches und sicheres Becken in ansehnlicher Größe mit Fontäne am jetzigen Standort ersetzt werden. Ausreichend Sitzplätze mit einer Höhe von 53 Zentimetern sollen das Becken umgeben.

Der jetzige Kinderspielplatz soll zudem um eine Wasserspielfläche ergänzt werden. Am Spielplatz soll ein Trinkbrunnen, hinter den Sitzreihen der Konzertmuschel ein Wasserlauf durch einen Steingarten installiert werden.

Thorsten Schwandt (Die Linke) regte an, im Zuge der Maßnahmen einen Geldautomaten am Stadtpark aufzustellen. Die soziale Kontrolle sei gegeben, weil die Polizei in der Nähe sei. Lothar Schiffer (FDP) fand die Ideen toll, warnte aber davor, Luftschlösser zu bauen. „Wir werden uns nicht alles leisten können.“ Er gab der Stadtverwaltung auf den Weg, Fördertöpfe aufzutun. Der Bauausschuss vereinbarte, die Vorschläge auf ihre Umsetzbarkeit abzuklopfen.

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