Fußball

Stadtpark-Pokal: Das Finale ist entschieden

Stadtpark-Pokal auf der Sportanlage  am Stadtpark 2022.
+
Auf der Sportanlage „Deutsche Eiche“ traten am Samstag die Teams zum Turnier um den Stadtpark-Pokal an.

Kanski Remscout war nicht zu bremsen - Corona machte einigen Teams einen Strich durch die Rechnung. Schlimmstes „Vergehen“: Ein Schluck Bier am Spielfeldrand.

Von Peter Klohs

Remscheid. Am Vorabend der Spiele für den diesjährigen Stadtpark-Pokal waren noch neun Teams für das Kleinfeld-Fußball-turnier für Amateurmannschaften gemeldet. Aber Corona machte der SPD in Remscheid als Veranstalterin des Events auf der Sportanlage „Deutsche Eiche“ am Stadtpark einen dicken Strich durch die Rechnung: Am Samstagvormittag traten dann doch nur sieben Teams an.

Das Team von MyViertel hatte schon vorher abgesagt, kurzfristig mussten dann noch die Mannschaften Arbeit Remscheid und Eintracht Remscheid krankheitsbedingt passen. „Ein etwas kleineres Turnier hat einen Vorteil“, sagte Antonio Scarpino, SPD-Geschäftsführer. „Nämlich den, dass die Jusos mal wieder ein Spiel gewonnen haben.“

Wie bei Fußballturnieren dieser Art üblich, spielten recht gute Kicker gegen die etwas Unbeholfeneren. Aber der Einsatz der Fußballspielenden - bei denen hier und da auch junge Frauen in den Aufstellungen zu sehen waren - ließ keinesfalls zu wünschen übrig. Tore wurden in den einmal neun Minuten andauernden Partien reichlich geschossen, Torhüter konnten sich durch Paraden auszeichnen, Jubel hier, enttäuschte Gesichter da. Ein Null zu Null blieb eine einzige Ausnahme.

Vier Schiedsrichter, vom Fußballverband Niederrhein zur Verfügung gestellt, sorgten für den reibungslosen Ablauf der Partien. Die heftigste Strafe, eine rote Karte, musste nicht gezogen werden. Einige für zwei Minuten gedachte Platzverweise wurden ausgesprochen, zumeist wegen Meckerns von Mitspielern, die mit der Leistung des Schiedsrichters nicht einverstanden waren. Es gab eine gelbe Karte wegen Trinkens einer Flasche Bier am Rande des Spielfelds. Der Sündenbock trollte sich lächelnd.

Schnell stellten sich die Favoriten des Turniers heraus und bestätigten sich durch die Teilnahme am Halbfinale: Turcos Remscheid, FC Kanski Remscoat, Räuber 3.0 sowie der FC Bulldog. Eng waren die Spiele und mussten zum Teil im Siebenmeterschießen entschieden werden. Im Endspiel standen sich Kanski Remscoat und Räuber 3.0 gegenüber. Das Finale verlief vergleichsweise einseitig: Kanski siegte mit 3:0.

Antonio Scarpino zog eine zufriedene Bilanz des Turniers. „Der erste Stadtpark-Pokal wurde von 16 Mannschaften ausgespielt“, erinnert er sich, „später waren es dann zwölf. Vielleicht können wir im nächsten Jahr ja an die ehemals 16 Teams anknüpfen“.

Zufriedene Gesichter allenthalben, selbst bei den Jusos: Drei Spiele bestritten - und immerhin eins davon auch gewonnen. Da trübte selbst die saftige 0:5-Niederlage am Ende der Gruppenspiele die Laune nicht mehr - zumal der Einsatz auf dem Feld vorbildlich war.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

 Jedes dritte Kind kommt mit dem Elterntaxi zur Schule
 Jedes dritte Kind kommt mit dem Elterntaxi zur Schule
 Jedes dritte Kind kommt mit dem Elterntaxi zur Schule
Festnahme: DNA-Spuren überführen Einbrecher - Taten auch in Remscheid und im Oberbergischen
Festnahme: DNA-Spuren überführen Einbrecher - Taten auch in Remscheid und im Oberbergischen
Festnahme: DNA-Spuren überführen Einbrecher - Taten auch in Remscheid und im Oberbergischen
Platz vor der Sternwarte erinnert jetzt an Gewerkschafter
Platz vor der Sternwarte erinnert jetzt an Gewerkschafter
Platz vor der Sternwarte erinnert jetzt an Gewerkschafter
Unfall: Auffahrt zur A1 ist wieder frei
Unfall: Auffahrt zur A1 ist wieder frei
Unfall: Auffahrt zur A1 ist wieder frei

Kommentare