Stadtchefs fordern eine schnelle Lösung

Notbetrieb der S-Bahnlinie 7

-ma- Der Notbetrieb der S 7 bringt die Oberbürgermeister des Städtedreiecks auf die Palme. In einem gemeinsamen Schreiben fordern der Remscheider Burkhard Mast-Weisz (SPD), der Solinger Tim Kurzbach (SPD) und der Wuppertaler Uwe Schneidewind (Grüne) den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) auf, umgehend für eine Lösung der Betriebsprobleme auf der S-Bahnlinie 7 (Müngstener) zu sorgen. Außerdem dringen sie auf ein Spitzengespräch mit DB-Netz als verantwortlichem Unternehmen für die Eisenbahninfrastruktur und dem Bahnbetreiber Abellio. Das Ergebnis müssten konkrete Lösungen für die Fahrgäste und ein verlässlicher zügiger Zeitplan sein, heißt es in einer Mitteilung der Stadtoberhäupter.

Abellio hat aufgrund ungewöhnlich hoher Abnutzung der Radreifen bei den eingesetzten Dieseltriebzügen auf einen Notfahrplan und einen Schienenersatzverkehr zwischen Remscheid und Wuppertal umgestellt. Bei der Ursachensuche würden sich DB-Netz und Abellio auf dem Rücken der Fahrgäste die Verantwortung gegenseitig zuschieben, so die Oberbürgermeister. Besonders der Schienenersatzverkehr werde gerade von Berufspendlern als zeitraubende Zumutung empfunden. Sie seien auf einen funktionierenden ÖPNV angewiesen, heißt es weiter.

Sollten innerhalb des VRR Züge für derartige Notfälle bereitstehen?

„Wir brauchen eine ‚S-7- Konferenz’, für die der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr als Managementaufgabe eine Lösungsstrategie für die aktuelle Situation und für einen langfristig nachhaltigen Betrieb für die drei bergischen Städte erarbeitet“, fordert der Solinger Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Die drei Städte bekunden dazu Gesprächsbereitschaft. Der Remscheider Beigeordnete Peter Heinze sieht zudem Diskussionsbedarf, ob innerhalb des VRR Züge für derartige Notfälle vorgehalten werden sollten, um als Ersatzfahrzeuge zur Verfügung zu stehen.

Verbesserungsbedarf sehen die Oberbürgermeister auch bei der öffentlichen Darstellung möglicher Folgen eines Abellio-Konkurses.

Ingo Schäfer, SPD-Bundestagskandidat für Remscheid, Solingen, Ronsdorf und Cronenberg, geht weiter. Er teilte gestern mit, dass die öffentliche Infrastruktur wieder in öffentliche Hände gehöre.

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