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Wer „die Stadt“ sprechen will, wählt die 16

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Heute öffnen wir das Türchen mit der Nummer 16.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Ob Stadtverwaltung, Stadtsparkasse oder auch Stadtwerke – wer „die Stadt“ per Telefon erreichen möchte, der wählt in Remscheid die 16. Und das schon seit mehr als 50 Jahre, wie Jörg Hockenbring, Abteilungsleiter Informationstechnologie bei der Stadtverwaltung, berichtet. In der 1960ern Jahren ist die Nummer demnach eingerichtet worden, bis 2003 war das Rathaus auch die sogenannte Kopfstelle. Hier kamen alle Anrufe an und wurden entsprechend unterverteilt.

Inzwischen haben die Institutionen eigene Telefonanlagen, kaufen viele Leistungen aber nach wie vor gemeinsam ein. Außer der Sparkasse, die ihre 16er-Nummern zwar behalten hat, den Verbund aus technischen Gründen aber verlassen musste, um unter das Dach der Sparkassenorganisation zu schlüpfen.

Nicht alle der theoretisch 9999 Durchwahlen hinter der 16 sind übrigens vergeben. Aber allein die Verwaltung inklusive TBR betreibe rund 2000 Nebenstellen, sagt Hockenbring. Tendenz: steigend. Deswegen weiche man auch die bisherige Logik bei der Vergabe der Durchwahlen auf. Bislang habe es Gruppen gegeben, so kommt bei Durchwahlen der Stadtwerke meist eine 4 hinter der 16 und bei der EWR eine 5, doch das lasse sich nicht durchhalten, so Hockenbring. Der Bedarf an Nebenstellen sei einfach zu groß.

Und der Bedarf an Kanälen sei zuletzt deutlich gestiegen – auch dank Corona. Wenn nämlich Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten und ihre Nummer dorthin umgeleitet werden, blockiert ein Anruf gleich zwei Leitungen. Eine rein und eine raus. Doch auch hier hilft die Technik, in diesem Fall Voice over IP. Die ermöglicht es auch, dass die Service-Nummer 1600 im Bergischen Service-Center in Wuppertal landet und von da aus bei Bedarf wieder nach Remscheid zurückverbunden wird, ohne dass es der Anrufen merkt.

Und VOIP hilft dabei, die Telefonkosten der Stadt zu senken. Früher sei pro Gespräch abgerechnet worden, berichtet Jörg Hockenbring, die Folge waren sechsstellige Telefonkosten pro Jahr. Inzwischen kauft die Stadt zusammen mit ihren Partnern Kontingente ein – und spart so Steuergelder.

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