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Stadt macht Fortschritte beim Kita-Ausbau

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Bis zum neuen Kita-Jahr sollen 50 Prozent des Unterbedarfs gedeckt sein. Auch eine mehrsprachige Einrichtung ist geplant.

Von Andreas Weber

In dem Bemühen die fehlenden Kindergartenplätze durch neue Kitas auszugleichen, sieht die Stadt Land. Im Jugendhilfeausschuss (JHA) rechnete Kita-Planer Werner Grimm vor, dass zum Kita-Jahr 2018/19 knapp über 50 Prozent des Unterbedarfs gedeckt sein könnten. Die ersten zusätzlichen 20 der 700 Plätze liefert der Anbau für eine Gruppe in der Elterninitiative Zaunkönig in Bergisch Born.

„Die Genehmigung wurde erteilt“, erklärte Grimm. Der zehnprozentige Eigenanteil (24 000 Euro) konnte nicht vom Träger erbracht werden und wurde als städtischer Zuschuss gewährt. Die restlichen 216 000 Euro übernahm das Land. Nachschießen muss die Stadt über einen Dringlichkeitsbeschluss zurzeit 19 000 Euro, weil die Feuerwehr weitergehende Brandschutzmaßnahmen gefordert hatte. Der Zaunkönig Am Eichholz wird nach der Investition drei Gruppen haben, die dritte ist für Über-Dreijährige gedacht.

Mit den 65 Plätzen, die in der städtischen Containerdorf-Kita Am Stadtpark entstanden sind, erreicht die Stadt eine Quote von 12 Prozent. Diese wird sich erhöhen, wenn nächstes Jahr drei weitere Einrichtungen in Angriff genommen werden. Die größte, sechsgruppige wird an der Arturstraße in Hasten entstehen. Dort ist das Beweissicherungsverfahren abgeschlossen, verkündete Grimm. Er rechne bald mit dem Bauantrag. Gleiches gelte für die Kitas in der Fritz-Ruhrmann-Straße in Lüttringhausen, wo die Volksbank ihre zweite Kita bauen wird, und in der Sedanstraße.

Gegenüber der Walther-Hartmann-Schule entsteht eine Einrichtung in Trägerschaft ISS-Netzwerk gGmbH (Köln). Dass an der Sedanstraße eine mehrsprachige Kita geplant sei, ließ Ausschussmitglied Erden Ankay-Nachtwein hellhörig werden. Grimm erklärte, dass die ISS Kitas in Köln und Duisburg betreibe und die Fremdsprache sich nach den Kindern, deren Herkunft und der Nachfrage richten werde. Anfang 2018 werde sich die ISS im JHA vorstellen. Jutta Velte (Grüne) fand: „Wir freuen uns auf dieses Angebot, weil wir in einer Stadt leben, in der sich eigentlich jede Kita mit Mehrsprachigkeit auseinandersetzen müsste.“

Was die restlichen fünf Kitas betrifft, geht Kita-Planer Grimm davon aus, dass diese frühestens zum Kita-Jahr 2019/20 an den Start gehen.

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