Planer kann beruhigen

Stadt: Bliedinghauser Straße ist nicht zu eng

Die Bliedinghauser/Wermelskirchener Straße im Südbezirk erhält einen Radfahrschutzstreifen. Im Herbst soll es soweit sein. Foto:Roland Keusch
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Die Bliedinghauser/Wermelskirchener Straße im Südbezirk erhält einen Radfahrschutzstreifen. Im Herbst soll es soweit sein.

Geplanter Radschutzstreifen: W.i.R. sorgt sich um Firmen.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Nachdem Waltraud Bodenstedt und Ina Garweg von der Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) Bedenken geäußert haben, dass die Bliedinghauser/Wermelskirchener Straße eventuell zu eng für alle Verkehrsteilnehmer wird, wenn erst der neue Radschutzstreifen aufgebracht ist, klärt die Stadtverwaltung nun auf. „Das ist nicht das Problem“, entgegnet Nikita Brilovics, zuständig für Radverkehrsplan und ÖPNV bei der Stadt. „Wir werden die innere Leitlinie wegnehmen, damit Fahrzeuge problemlos auf der Spur bleiben können.“ Auch die Sorge der W.i.R.-Frauen, dass weitere Parkplätze wegfallen könnten, kann Brilovics entkräften: „Es werden nur die zwei in der Bezirksvertretung vorgestellten zwei Parkbereiche entfallen. Dies ist auch so bereits beschlossen worden.“ Darüber hinaus würden die Ordnungshüter bei Anwohnern, die im Kurvenbereich parkten, ein Auge zudrücken. Weitere Parkplätze fielen nicht weg – was auch Bezirksbürgermeister Stefan Grote (SPD) wichtig ist.

Dennoch will sich Nikita Brilovics am 5. August mit Waltraud Bodenstedt vor Ort treffen und alle Fragen beantworten. Dann möchte der Verkehrsplaner auch noch einmal zeigen, dass der Radfahrschutzstreifen keine Beeinträchtigung für die ortsansässigen Firmen darstellt. Im Gegenteil. „Ansässige Unternehmen freuen sich eher, dass ihre Mitarbeiter auch mit dem Rad zur Arbeit kommen können. Dies fördert die betriebliche Mobilität.“ Jeder, der vom Auto auf den Drahtesel umsteige, schone zudem das Klima – was die Stadt verstärkt vorantreibt. Sie will den Radverkehr in Remscheid fördern. „Radfahrschutzstreifen werden in anderen Kommunen bereits vermehrt eingesetzt, und uns sind keine negativen Auswirkungen bekannt“, sagt Brilovics.

Der Schutzstreifen wird laut dem Radverkehrsplaner voraussichtlich in den Herbstferien aufgebracht – von der Bliedinghauser Straße bis zur Ortsgrenze Wermelskirchen.

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