Glaube

St. Suitbertus verlegt die Kinderkirche ins Internet

Laura Winkler – hier mit Tochter Lilly und Sarah Hahn mit Gitarre auf dem Tablet – lud zur Kinderkirche von St. Suitbertus ein. Foto: Doro Siewert
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Laura Winkler – hier mit Tochter Lilly und Sarah Hahn mit Gitarre auf dem Tablet – lud zur Kinderkirche von St. Suitbertus ein.

Laura Winkler feierte mit Fünf- bis Neunjährigen einen Aschermittwoch-Gottesdienst.

Von Sabine Naber

Alt-Remscheid In der Kirche den Kindern Geschichten von Gott erzählen und mit ihnen singen, das geht coronabedingt nicht. Deshalb lädt die katholische Kirchengemeinde St. Suitbertus zurzeit übers Internet zur Kinderkirche ein.

Eigentlich wird am Sonntagvormittag zu dieser besonderen Form eingeladen. „Aber am Aschermittwoch wollten wir auch gerne einmal etwas für die Kinder machen. So sind wir gestern ausnahmsweise einmal am Nachmittag um 17 Uhr auf Sendung gegangen“, erzählt Laura Winkler, die ehrenamtlich im Pfarrgemeinderat mitarbeitet.

Nach einem gemeinsamen Gebet und einem Begrüßungslied, in dem es heißt: „Einfach spitze, dass du da bist“, wird gefragt, wie man Gott denn außer mit Gesang loben kann. Da fiel den Kindern, die zu Hause vor dem Bildschirm saßen, noch viel zu ein. „Wir können klatschen oder hopsen, winken und tanzen.“ Und schon waren nicht nur die kleinen Gottesdienstbesucher in Bewegung. Und dann erinnerte Laura Winkler an den gerade zu Ende gegangenen Karneval. Und an die Fastenzeit bis Ostern.

„Vor der Pandemie bin ich sonntags vor der eigentlichen Messe mit den Kindern in einen anderen Raum gegangen und habe ihnen dort von Gott erzählt. Auf der gleichen Grundlage wie das der Pfarrer in der Kirche bei den Erwachsenen gemacht hat. Aber natürlich kindgerecht“, erzählt Laura Winkler, die als Erzieherin in der Kita der Kirchengemeinde arbeitet. Zum „Vater unser“ ist sie mit den Kindern wieder dazu gekommen, und es wurde Eltern und Großeltern gezeigt, was die Kids aus dem Thema gemacht hatten. Beispielsweise, welche Bilder die Fünf- bis Neunjährigen zur jeweiligen Geschichte gemalt hatten.

„Durch Corona durften wir ja nicht mehr in die Kirche. Da sind wir vor Weihnachten online gegangen, um wenigstens die Adventszeit ein bisschen gemeinsam zu erleben.“ Das sei für die Kids eine spannende Zeit gewesen. Aber nach Weihnachten sei das Interesse ein wenig abgeflaut. Deshalb wird zur Kinderkirche statt an jedem Sonntag inzwischen nur noch zweimal im Monat eingeladen. Es sei ein Ersatz fürs Zusammensein, aber alleine vor dem Bildschirm sei das Ausmalen und Basteln ja schon etwas schwieriger.

Gemeinsam mit Sarah Hahn – sie spielt Gitarre – und Elisabeth Schnocks überlegt Laura Winkler, wie sich die Kinderkirche gestalten lässt. Auch ihre neunjährige Tochter Lilly macht schon bei den Vorbereitungen mit. „Und wenn ich darüber hinaus noch Hilfe brauche, dann ist auch mein Mann dabei“, freut sie sich über die Unterstützung.

Den Link zur Zoom-Kinderkirche im Netz, die nächste gibt es am Sonntag, 28. Februar, um 11 Uhr, findet man auf der Homepage von St. Suitbertus Remscheid.

suitbertus-remscheid.de

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