Theater

Springmaus bastelt Weihnachtswunder

Die vier Springmäuse spielten Weihnachtliches in einer ausverkauften Klosterkirche in Lennep.
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Die vier Springmäuse spielten Weihnachtliches in einer ausverkauften Klosterkirche in Lennep.

Improvisationstheater in der Klosterkirche.

Von Sabine Naber

Remscheid. Wenn die Springmaus Station macht, dann ist die Klosterkirche ausverkauft, dann ist ruckzuck eine ausgelassene, fröhliche Stimmung da. So auch am Donnerstag. Das Improvisationstheater – das Bill Mockridge, der Erich Schiller aus der Lindenstraße, 1983 in Bonn gegründet hatte – präsentierte seine Weihnachtsshow „Auf die Tanne, fertig, los – Merry Christmaus“ und versprach dem Publikum: „Wenn ihr euch beteiligt, dann bebt hier das Kirchenschiff.“ Und nach ein paar Lockerungsübungen, durch die das Publikum sofort ins Programm einbezogen wurde und selbst der Gast aus der zweiten Reihe zögerlich gesprächig wurde und zugab, dass er aus Barmen kam, klappte das dann auch.

„Nennt mir mal eine bedrohte Tierart in Lennep“, wollte Sandra wissen. „Die Gans“, hieß es da spontan. Und schon erklang – begleitet von Moritz am Klavier – ein witziger Charity-Gesang, in dem es unter anderem heißt: „Mein Herz tut weh, wenn ich keine Gänse in Lennep seh’.“

Aus den Begriffen: Kokosnuss, trommeln, Harald Glööckler und Schwebebahn, die ihnen aus dem Publikum zugerufen wurden, bastelten die Vier ein Weihnachtswunder, bei dem Glööckler den Kokosnüssen unter der Wuppertaler Schwebebahn das Trommeln beigebracht hat. Das Publikum amüsierte sich köstlich.

Die Bühne versinkt im Chaos, das Publikum ist begeistert

In der nächsten Szene – Hundekörbchen und Filzpantoffeln sollten auf Wunsch der Gäste mal an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt angeboten werden – spielten Christoph, Leonie und Sandra die Verkaufsbemühungen in zahlreichen, unterschiedlichen Gemütsverfassungen.

„Ich finde, wir haben unser Bestes gegeben“, war sich das Ensemble einig, nachdem auch die Varianten „Schuld und Scham“ – da lag der Verkäufer schuldbewusst über seinem Verkaufstisch, weil seine Filzpantoffeln industriegefertigt waren – und die gruselige Szene, als die Bühne im Chaos versank, beim Publikum bestens angekommen war.

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