In Technik investieren

Remscheid erhält 400.000 Euro aus EU-Fördertopf

Ab sofort richtet sich das Förderangebot an Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus allen drei bergischen Großstädten. 
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400.000 Euro erhalten Remscheids Sportvereine aus einer Digitalisierungsoffensive für den Breitensport. 
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Remscheider Sportvereine profitieren von der Digitalisierungsoffensive.

Von Andreas Weber

Remscheid. 400.000 Euro erhalten Remscheids Sportvereine aus einer Digitalisierungsoffensive für den Breitensport. Jeder der dem Sportbund angeschlossenen 71 Vereine erhält 5633 Euro, um Laptops, Tablets, Serversysteme, Speichermedien, digitale Whiteboards, Scanner, Videokonferenzsysteme oder Digitalkameras anzuschaffen. Auch der hiesige Sportbund profitiert. Zusätzliche 20.000 Euro können in die technische Ausrüstung fließen.

In der Geschäftsstelle in der Jan-Wellem-Straße gibt es reichlich Verwendungsbedarf für die EU-Mittel, die über das Land NRW weitergereicht werden. „Unser Hauptrechner gibt langsam den Geist auf und eine professionelle Station für Videokonferenzen, die in der Corona-Zeit immer mehr zunehmen, bräuchten wir auch. Ebenso werden wir unser Sport-Eck im Allee-Center aufwerten“, nennt Sportbund-Präsident Reinhard Ulbrich drei größere Posten. Insgesamt 30 Millionen Euro erhält NRW. Unbürokratisch soll die Förderung abgewickelt werden. Der warme Segen kommt aus heiterem Himmel und wurde den Sportbünden erst Anfang Januar angekündigt.

Bis Mitte Februar sollen die Vereine in einem ersten Schritt einen vorgefertigten, zweiseitigen Antrag beim Sportbund einreichen. Dieser muss bis 31. März die gebündelten Anträge an die Bezirksregierung leiten. Dafür müssen nicht alle Vereinsanträge vorliegen, er basiert nur auf den eingegangenen und kalkulierten Vereinsanträgen. Dies gibt den 54 Sportbünden in NRW mehr Zeit, das Budget gemäß der tatsächlich eingehenden Anträge sinnvoll auf alle Vereine aufzuteilen. Heißt: Die 5633 Euro pro Klub können theoretisch mehr oder weniger werden.

Liegt die Bewilligung von der Bezirksregierung vor, setzt der Sportbund Weiterleitungsverträge bis 10. Juli auf. Erst nach deren Erhalt holen die Vereine drei Angebote für das jeweilige Produkt ein, dann kann der Kauf erfolgen. Die Vereine treten dafür in Vorlage. Bis 15. September müssen die Vereine einen Verwendungsnachweis abgeben, der Sportbund bündelt diese in Remscheid und sendet sie bis 30. September weiter. Bis Ende 2023 soll das Geld an den Sportbund ausgezahlt sein, der wiederum die Vereine bedient.

Nach der Mittelkoordination für die „Moderne Sportstätte I und II“ kommt mit der Digitalisierungsoffensive eine weitere zwar komplexe, aber positive Verteilungsaufgabe auf den Sportbund zu.

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