Hauptversammlung

SPD: Gerd Münnekehoff erhält viel Lob

Der neue Vorstand der AG 60+ der SPD im Ratssaal: (v.l.) Dr. Heinz Wergen, Adolf Kappenstein,Hans-Gerd Steinheuser, Volker Blum, Klaus Grunwald, Gerd Münnekehoff und Frank Nachtwein.
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Der neue Vorstand der AG 60+ der SPD im Ratssaal: (v.l.) Dr. Heinz Wergen, Adolf Kappenstein,Hans-Gerd Steinheuser, Volker Blum, Klaus Grunwald, Gerd Münnekehoff und Frank Nachtwein.
  • Andreas Weber
    VonAndreas Weber
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AG60+ wählt neuen Vorstand – Ex-General Harald Kujat als Referent eingeladen.

Remscheid. Die Liste, die Gerd Münnekehoff auf der Hauptversammlung vorlas, war lang. Sie reichte vom Ex-Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans über Rolf Mützenich, Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion bis zu Dierk Hirschel, Ex-Chefökonom von Verdi. Entweder persönlich oder online waren die hochrangigen Persönlichkeiten als Referenten geholt worden. Auch lokale Polit-Größen wie Sven Wolf oder David Schichel standen der AG 60+ der SPD in der Coronazeit Rede und Antwort.

Zum 125-jährigen Bestehen referierte Professor Dr. Horst Wessel im Juli über die Müngstener Brücke, weitere Termine für die SPD-Senioren stehen am 29. September an, wenn die EWR den „ÖPNV der Zukunft“ skizzieren werden und mit Ex-General und Ex-Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses Harald Kujat, der am 26. Oktober im MK-Hotel zur Lage in Europa sprechen wird.

Für Gerd Münnekehoff gab es als Cheforganisator jede Menge Lob im großen Ratssaal. Die 19 Anwesenden attestierten dem 80-jährigen Ingenieur, der Motor der AG 60+ zu sein. „Was der Gerd auf die Beine stellt, sucht in der SPD seinesgleichen“, applaudierte Klaus Grunwald, der bei den anschließenden Wahlen mit Volker Blum zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

Münnekehoff, der bislang Stellvertreter gewesen war, übernimmt nun offiziell die vakante Führung nach Dr. Bernd Kuzniks Parteiaustritt 2020. Einstimmig wurde Münnekehoff zum Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen auch Schriftführer Frank Nachtwein und als Beisitzer Hans-Gerd Steinheuser, Adolf Kappenstein und Dr. Heinz Wergen. Letzterer, ein gebürtiger Kölner, findet, dass die kritische Einstellung der AG 60+ ein gutes Argument sei, nun selber in ihr Verantwortung zu übernehmen. „Auch wir Kölner haben etwas Anarchistisches in uns“, meinte Wergen mit einem Augenzwinkern.

210 Mitglieder zählt die AG der Sozialdemokraten. „Damit sind wir die größte Gruppe im Unterbezirk“, stellte Gerd Münnekehoff fest. Er bedauerte, dass davon leider viel zu wenige über E-Mail zu erreichen seien, was die Kommunikation schwerer mache. Trotzdem gibt die Seniorenvertretung Gas. „Man muss in der SPD Remscheid lange suchen, bis man jemand findet, der so aktiv ist wie die AG60+“, attestierte Klaus Grunwald. Allenfalls die Jusos hätten so viel Elan. Das AG-Engagement bestätigte SPD-Geschäftsführer Antonio Scarpino, der als Wahlleiter fungierte: „Diese Aktivitäten suchen in der SPD landesweit ihresgleichen.“

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