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Sparkasse: Das neue Konzept spielt sich ein

Axel Steinweger, Leiter des Kundencenters der Sparkasse, lässt die Rollos runter, die Kassenschalter sind Geschichte. Foto: Roland Keusch
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Axel Steinweger, Leiter des Kundencenters der Sparkasse, lässt die Rollos runter, die Kassenschalter sind Geschichte.

Nach Schließung der Kassenschalter.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Die Stadtsparkasse Remscheid hat zum Jahreswechsel die Kassenschalter in ihrer Hauptstelle an der Alleestraße geschlossen. Wie in den anderen Geschäftsstellen auch werden alle Bankgeschäfte seither an den sogenannten Servicepoints gegenüber abgewickelt. Das führt, berichten Kunden, zu längeren Wartezeiten.

„Wie konnte man in der Führungsetage der Sparkasse gerade in diesen Coronazeiten auf die irrsinnige Idee kommen, die Barkassenschalter in der Halle zu schließen?“, fragt ein Leser. Es sei doch absehbar gewesen, dass sich dadurch das Kundenaufkommen auf der gegenüberliegenden Seite erhöhen werde und dadurch lange Schlangen entstehen würden.

Dass zur Umstellung nicht alles reibungslos läuft, räumt auch die Sparkasse ein. „Wie bei jeder Veränderung ergeben sich individuelle Fragestellungen, so dass die Erledigungen der Serviceleistungen natürlich gerade zu Beginn zeitintensiver sind“, sagt Sprecher Thomas Wingenbach. Dies werde sich aber, das zeigten die Beispiele aus den anderen Geschäftsstellen, bald einspielen. Zu den Warteschlangen sei es auch aus anderen Gründen gekommen, sagt Wingenbach. Zum Jahresbeginn würden bestimmte Serviceleistungen verstärkt nachgefragt, berichtet er. Hinzu komme Corona: „Zu berücksichtigen ist hinsichtlich möglicher Wartezeiten aktuell natürlich auch, dass wir aufgrund der pandemischen Lage immer nur einer gewissen Anzahl von Sparkassen-Besuchern und -Besucherinnen Einlass ins Kundencenter und in die Geschäftsstellen gewähren dürfen.“

Grundsätzlich werde das neue, an anderer Stelle aber bereits bewährte Konzept gut angenommen, so der Sprecher: „In den ersten Tagen nach Einführung der neuen Regelungen hat sich das bestätigt, was wir in unseren Geschäftsstellen bereits erfahren haben: Die Kundinnen und Kunden haben mit den Neuerungen keine größeren Schwierigkeiten und lassen sich bei Fragen zu Serviceleistungen gerne von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhelfen.“ Dazu beigetragen habe auch, dass man zusätzliches Personal eingesetzt habe, das zum Beispiel an den Geldautomaten für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung stand.

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