Betreuung für 160 Kinder

Sparkasse legt los mit dem Bau von zwei Kitas

Sparkasse baut zwei Kitas: Vorstand Michael Wellershaus (5.v.l.) betritt mit seinem Geldinstitut als Investor Neuland. Desweiteren auf dem Foto bei der Pressekonferenz: (v.l.) Judith Flohr, Matthias Spaan, Natalie Küpper, Thomas Christ, Thomas Neuhaus, Egbert Willecke, Burkhard Mast-Weisz, Jörg Boing, Werner Grimm, Rainer Bannert, Hildegard Schröder. Foto: Doro Siewert
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Sparkasse baut zwei Kitas: Vorstand Michael Wellershaus (5.v.l.) betritt mit seinem Geldinstitut als Investor Neuland. Desweiteren auf dem Foto bei der damaligen Pressekonferenz: (v.l.) Judith Flohr, Matthias Spaan, Natalie Küpper, Thomas Christ, Thomas Neuhaus, Egbert Willecke, Burkhard Mast-Weisz, Jörg Boing, Werner Grimm, Rainer Bannert, Hildegard Schröder.

Ab März an der Oststraße und in Hackenberg

Von Andreas Weber

Remscheid. Die Baugenehmigungen für die beiden viergruppigen Kitas an der Oststraße und in Hackenberg liegen vor. Investor Stadtsparkasse will Anfang März mit dem Erstellen der Fundamente beginnen. „Wir sind sehr froh, dass es losgeht. Mit den neuen, modernen Kindertageseinrichtungen leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Betreuungssituation in Remscheid zu entspannen“, erklärt Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse.

Je 80 Betreuungsplätze (davon je 20 für U 3) werden in modernen Neubauten in Modulbauweise entstehen. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt und werden an die Sparkasse über Erbbaurecht vergeben. Die Bewältigung der Corona-Pandemie habe leider auf das Genehmigungsverfahren und die Planungen Auswirkungen gehabt und den Start der Bauarbeiten verzögert, bedauert Wellershaus. Der Zeitplan sieht vor, dass die beiden Träger zum Kita-Jahr 2021/2022 den Betrieb aufnehmen. Unter dem Dach von „Die Verlässliche“ wird die neue Elterninitiative „Kind-sein“ die Trägerschaft an der Oststraße übernehmen, direkt neben der Grundschule Dörpfeld. Die Kita Hackenberg wird von einer Awo-Elterninitiative eröffnet, in Nachbarschaft der Grundschule und der Kita in Elterninitiative.

„Der Zeitplan steht und wir sind guten Mutes, dass wir das schaffen. Die Modulbauweise wird uns dabei in die Hände spielen“, bestätigt Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Sparkasse. Danach sollen beide Einrichtungen zeitgleich errichtet und eröffnet werden. Mit der Erstellung der Baukörper wurde ein Generalunternehmer beauftragt. Die Firma Alho aus Friesenhagen ist ein Spezialist, wenn es um den Bau modularer Gebäude geht. „Alho kann exzellente Referenzen – auch bei der Erstellung von Schulen und Kindertageseinrichtungen – vorweisen“, betont Thomas Wingenbach, Pressereferent der Sparkasse.

Im Februar wird ein Tiefbauer mit den Arbeiten zur optimalen Vorbereitung der beiden Grundstücke beginnen.

Artikel vom 26.8.2019

Stadtsparkasse Remscheid baut zwei Kindertagesstätten

An der Oststraße und in Hackenberg sollen Mitte 2020 zwei Kitas mit insgesamt 160 Kindern öffnen.

Von Andreas Weber

Die Stadtsparkasse baut zwei neue Kindertagesstätten. An der Ost- und Hackenberger Straße werden insgesamt 160 Plätze in den beiden viergruppigen Einrichtungen entstehen. Im Sommer 2020 sollen die Kitas bezugsfertig sein und das erhebliche Defizit an Kita-Plätzen in Remscheid weiter verringern. 500 Plätze fehlen momentan. Das Besondere: Beide Kitas entstehen in unmittelbarer Nachbarschaft der Grundschulen Dörpfeld und Hackenberg in Trägerschaft von AWo und Die Verlässliche und späterer Regie einer Elterninitiative.

Thomas Christ, mit Jörg Böing Projektleiter bei der Sparkasse, hatte vor der Investition bei der Auswahl der Standorte einen Wunsch: „Es sollten Kitas in verschiedenen Stadtteilen sein, mit unterschiedlichen Trägern.“ So kommt es auch. Bei einer Pressekonferenz wurden gestern Details vorgestellt. Beide Baugrundstücke befinden sich in städtischer Hand, werden im Erbbaurecht für 30 Jahre an die Stadtsparkasse übertragen. Zwischen der Turnhalle und der Grundschule Dörpfeld an der Oststraße wird auf 1700 Quadratmeter eine moderne, zweigeschossige Kita entstehen.

Dafür muss die alte Hausmeisterwohnung abgerissen werden, ein Flachbau, der seit vielen Jahren leersteht. Für das zweigeschossige Gebäude wird eine Modulbauweise gewählt. „Diese garantiert eine kurze Bauzeit, die es erlaubt, dass auch im Winter keine Pausen drohen“, erklärt Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Sparkasse. Träger wird der Verein „Die Verlässliche“ sein, dessen Kerngeschäft der Offene Ganztag in 15 Remscheider Grundschulen ist.

Natalie Küpper wird die neue AWo-Kita an der Oststraße leiten

Erstmals wagt sich der Verein in den Kita-Betrieb. Angedockt an die Dörpfeldschule, schwebt dem stellvertretenden Geschäftsführer Matthias Spaan an dem Standort ein „pädagogisches Zentrum“ vor, an dem die Kinder über das Kita-Alter und die Grundschule hinweg bis zur weiterführenden Schule begleitet werden, um so „Brüche in den Bildungsbiografien zu vermeiden“. Schulleiterin Judith Flohr freut sich auf die neuen Perspektiven und eine gemeinsame Arbeit. Denn die Kooperation trage dazu bei, „Eltern am Standort zu halten“.

Auch die Leitung der neuen Kita steht fest. Es wird Natalie Küpper sein. Sie ist seit 24 Jahren als Erzieherin in einer integrativen AWo-Einrichtung in Hückeswagen beschäftigt, und wird mit der geplanten Fertigstellung zum 1. Juli 2020 nach Remscheid zu ihrem neuen Arbeitgeber wechseln.

Küpper bringt als Fachkraft für Psychomotorik eine neue Komponente ein: Heilpädagogik und Psychomotorik sollen in das Konzept integriert werden. Unter den vier Gruppen wird eine sein, die 20 U 3-Kinder aufnimmt.

In Nachbarschaft der Grundschule Hackenberg und der Kita Elterninitiative Hackenberg baut die Sparkasse auf einer Wiese an der Ecke Hackenberg Straße auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern für die Arbeiterwohlfahrt. Hildegard Schröder, Geschäftsführerin der AWo im Kreis Mettmann, kann auf die Erfahrung mit 22 Kita-Einrichtungen in ihrem Kreis verweisen, Remscheid ist Neuland.

Gesetzt wird auf „offene Pädagogik“, bei der die Raumaufteilung nicht nach Gruppen, sondern nach Funktionsbereichen erfolgt. „Uns sind Freiräume für die Kinder wichtig, sie sollen sich ausprobieren können“, betont Schröder. Gekocht wird bei der AWo selber, gesetzt wird auf Mitbestimmung im Kinderparlament. In Hackenberg entstehen 80 Plätze, von denen 20 Kindern ab zwei Jahren reserviert sind.

Die Elterninitiative in Hackenberg hat sich bereits unter Vorsitz von Rainer Bannert gefunden, die für die Kita an der Oststraße befindet sich in Gründung. Sozialdezernent Thomas Neuhaus erinnerte bei der Pressekonferenz daran, dass Elterninitiativen in Remscheid ein „fast schon vergessenes Konzept“ seien, eines jedoch, das im Sinne der von der Kommunalpolitik geforderten Pluralität sei.

HOF WIRD ERNEUERT

OSTSTRAßE Mit der neuen Kita wird der Schulverbund Dörpfeld/Struck an seinem Standort Oststraße 6 den dringend benötigten neuen Pausenhof erhalten. Die Mittel sind vom Rat abgesegnet. Judith Flohr, seit 2012 Leiterin der Grundschule, freut sich für ihre 200 Schüler. „Zwar wird der schönste Teil des Hofs für die Kita geopfert, aber ich hoffe, dass der Rest für unsere Zwecke gut umgestaltet wird.“

NAMENSGEBUNG Bei der Namensfindung für die beiden Kitas sollen die Mitarbeiter der Sparkasse einbezogen werden.

Am 18. Januar hat die größte Remscheider Kita eröffnet. Das „Waldkrönchen“ in der Hastener Arturstraße ging ohne große Öffentlichkeit an den Start.

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