Inszentierung

Sophie-Scholl-Schüler zeigen ihre Sicht auf die Probleme der Welt

Die Jahrgangsstufe neun beendete ihre Inszenierung eindrucksvoll mit „Make love not war“. Foto: Peter Klohs
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Die Jahrgangsstufe neun beendete ihre Inszenierung eindrucksvoll mit „Make love not war“.

Mischung aus Schauspiel, Rezitation und Lichteffekten.

Von Peter Klohs

Remscheid. In die Sophie-Scholl-Gesamtschule sind die kulturellen Aktivitäten zurückgekehrt. Schüler der Jahrgangsstufen neun und zehn führten am Mittwoch im Projekt „Darstellen und Gestalten“ ihre Sicht auf Probleme in der Welt dar. Dazu bedienten sie sich einer Mischform aus Schauspiel, zuvor produzierten Tonspuren, Rezitation und Lichteffekten, die fantasievoll umgesetzt wurde. „Ich bin stolz darauf, dass wir nun trotz aller Widerstände so viele nachdenkliche und engagierte Schülerinnen und Schüler mit spannenden Stücken präsentieren können“, sagt Iris Grundei, Lehrerin für das Fach Darstellen und Gestalten.

Die von ihr betreute Jahrgangsstufe neun zeigte kleine Ausschnitte aus der fiktiven Lebensgeschichte von Menschen, deren Fotografien präsentiert wurden und die von Catherine (Kate) Ohara in den 60er Jahren aufgenommen wurden. Wie in einem sehbaren Hörspiel vermochten es wenige eingespielte Geräusche, Stimmungen zu vermitteln. So geht es um einen Jungen, der seine Mutter bei einem Unfall verliert, um einen „normalen“ Mann, der den Zweiten Weltkrieg überlebt und sich nach seiner Frau sehnt, es geht um einsame Nächte, um Alkoholmissbrauch und das Fingerzeigen auf Menschen, die anders sind. Zitate über die Liebe beschließen die zwanzigminütige Aufführung, die mit „Make love not war“ endet.

Die Jahrgangsstufe zehn hatte eine aktualisierte Märchenstunde entworfen. Als Schattenspiel und mit zum Teil verstörender Musik unterlegt konzipiert wurde die Überflussgesellschaft, der Umweltschutz, Rassismus, der Terror der sogenannten sozialen Netzwerke und Mobbing thematisiert.

Die von Kai Wierich betreute Jahrgangsstufe zehn und der neunte Jahrgang, angeleitet von Renata Adams, bezogen in ihren Stücken „Unordnung in mir und dir“ sowie „Erinnerungen aus dem Leben Jugendlicher“ die Probleme mit ein, die gerade die kritischen und sensiblen jungen Menschen in der heutigen Zeit haben.

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